Stadtteil Beyoglu
Stadtteil Beyoglu in Istanbul, Turkei - Spaziergänge und Architektur
Beyoglu liegt im zentralen Teil Istanbuls am europäischen Ufer, nordlich der Bucht Goldenes Horn. Fur viele Reisende ist dies einer der bequemsten Stadtteile zum Spazierengehen: Hier konzentrieren sich historische Straßen, kulturelle Orte, Geschäfte, Cafés, Restaurants und markante Stadtansichten. Der Stadtteil vereint mehrere bekannte Viertel und wird daher oft gewählt, um verschiedene Seiten des städtischen Lebens in Istanbul kennenzulernen.
Das moderne Erscheinungsbild von Beyoglu entstand weitgehend im 19. und fruhen 20. Jahrhundert, als sich dieser Teil der Stadt aktiv als wichtiges Handels-, diplomatisches und kulturelles Zentrum entwickelte. In der Bebauung sind europäische Architektureinflusse deutlich erkennbar: Hier kann man Häuser im Stil des Neoklassizismus, des Jugendstils und der Eklektik, alte Passagen, Mietshäuser, Konsulatsgebäude und religiose Bauwerke verschiedener Gemeinschaften sehen. Dadurch unterscheidet sich der Stadtteil deutlich von den historischen Vierteln rund um die Hagia Sophia und die Blaue Moschee.
Die Hauptstraße von Beyoglu ist die Istiklal-Straße, eine der bekanntesten Fußgängerstraßen Istanbuls. Entlang dieser Straße reihen sich Geschäfte, Buchläden, Kinos, Galerien, Cafés und historische Gebäude, und auf der Straße selbst fährt die nostalgische Straßenbahn. Neben der Istiklal wecken auch Galata mit seinem Turm, Karakoy am Wasser, Cihangir mit seinen kleinen Straßen und Aussichtspunkten sowie die Umgebung des Taksim-Platzes das Interesse der Touristen.
Beyoglu eignet sich fur alle, die nicht nur Sehenswurdigkeiten sehen, sondern auch den Rhythmus einer Großstadt spuren mochten. Man kommt hierher wegen der Architektur, wegen Spaziergängen zwischen unterschiedlichen Vierteln, wegen Museums- und Ausstellungsbesuchen, wegen der Aussicht auf den Bosporus und das Goldene Horn sowie wegen der Moglichkeit, in kurzer Zeit gleich mehrere charakteristische Stadtlandschaften Istanbuls zu erleben.
Stadtteil Beyoglu auf der Karte
Stadtteil Beyoglu - Museen, Galerien und Stadtansichten
Hier verbinden sich Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, kulturelle Orte und Straßenleben.
Istiklal, Galata und Karakoy in einem einzigen Spaziergebiet
Einen Spaziergang durch Beyoglu beginnt man meist am Taksim-Platz oder an der Galatabrucke und geht dann weiter durch Viertel mit ganz unterschiedlichem Charakter. Auf der Istiklal kann man historische Passagen, Fassaden vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, alte Kirchen, Kulturzentren und Gebäude ehemaliger diplomatischer Vertretungen sehen. Unterwegs trifft man auf Buchhandlungen, Konditoreien, kleine Kunsträume und Musikbuhnen.
Im Viertel Galata ziehen die engen Straßen und der Galataturm die Aufmerksamkeit auf sich, von dem sich Ausblicke auf die europäische und asiatische Seite Istanbuls eroffnen. Weiter unten, in Karakoy, befinden sich Uferpromenaden, Cafés, Werkstätten, Galerien und bequeme Zugänge zu den Fähranlegern. Cihangir ist fur seine ruhigere Atmosphäre, die Wohnbebauung, die Cafés und die Straßen bekannt, von denen aus man bequem auf den Bosporus blicken kann.
Beyoglu ist auch fur diejenigen interessant, die ein Kulturprogramm planen. Hier befinden sich Museen, Ausstellungsorte, Kinos, Konzertsäle und mehrere markante religiose Denkmäler verschiedener Traditionen. Ganz in der Nähe liegen die Galatabrucke, der Ägyptische Basar und das historische Zentrum Istanbuls im Stadtteil Sultanahmet, das man mit offentlichen Verkehrsmitteln vergleichsweise schnell erreichen kann.
Nach Beyoglu gelangt man bequem mit der U-Bahn bis zum Taksim-Platz, mit der Standseilbahn aus dem Stadtteil Kabatas oder mit der Straßenbahn und zu Fuß durch Karakoy. Fur die Besichtigung des Stadtteils sollte man am besten mehrere Stunden einplanen und auf Anstiege, Treppen und dichten Fußgängerverkehr vorbereitet sein, besonders am Abend und an Wochenenden.
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