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Burana-Turm

Burana-Turm

Burana-Turm in Kirgisistan – Minarett und Siedlungsstätte

Der Burana-Turm befindet sich in der Region Tschui in Kirgisistan, etwa 12 km sudwestlich von Tokmok, auf dem Gelände der Siedlungsstätte Burana. Dieser archäologisch-architektonische Komplex wird mit dem mittelalterlichen Balasagun in Verbindung gebracht – einer der wichtigen Städte der Region an den Routen der Großen Seidenstraße. Fur Reisende ist dies einer der bekanntesten Orte, an denen man Spuren der Stadtkultur der Karachanidenzeit sehen kann.

Das Hauptdenkmal des Komplexes ist ein Ziegelminarett aus dem 11. Jahrhundert. Nach Einschätzung von Forschern konnte seine ursprungliche Hohe 40–45 Meter erreicht haben, doch der obere Teil ist nicht erhalten geblieben, vermutlich aufgrund starker Erdbeben. Heute ragt der Turm etwa 21,7 Meter empor. Das Bauwerk hat einen achteckigen Sockel, und im Inneren verläuft eine Wendeltreppe.

Das Interesse an dem Denkmal hängt nicht nur mit dem Turm selbst, sondern auch mit dem umliegenden Gelände zusammen. In der Nähe sind Elemente der alten Siedlungsstätte erhalten geblieben, steinerne Skulpturen – Balbals – wurden gesammelt, und außerdem sind archäologische Funde ausgestellt. Dadurch vermittelt eine Reise hierher nicht nur einen Eindruck von einem einzelnen Bauwerk, sondern von einer breiteren historischen Landschaft des mittelalterlichen Zentralasiens.

Der Burana-Turm eignet sich fur alle, die sich fur Geschichte, Archäologie und Denkmäler fruhmittelalterlicher Architektur interessieren. Der Komplex lässt sich bequem während einer Reise durch das Tschui-Tal besichtigen, besonders in Kombination mit einem Besuch von Tokmok und den umliegenden Natur- und Geschichtsorten.

Burana-Turm auf der Karte

Burana-Turm und Museum der Siedlungsstätte Burana

Hier kann man ein Minarett, archäologische Funde und Spuren einer alten Stadt sehen.

Burana-Turm

Mittelalterliches Minarett und archäologischer Freilichtkomplex

Auf dem Gelände des Komplexes besichtigen Besucher in der Regel den Turm selbst, die Fläche mit steinernen Skulpturen und die Uberreste der alten Siedlung. Das Ziegelmauerwerk des Minaretts zeigt anschaulich die Besonderheiten mittelalterlicher Bauweise, und der Aufstieg uber die innere Treppe ermoglicht ein besseres Verständnis der Struktur des Denkmals. Von der oberen Plattform eroffnet sich ein Blick auf die Ebene des Tschui-Tals und die Berge am Horizont.

In der Nähe befindet sich ein kleines Museum, in dem Funde aus der Siedlungsstätte Burana ausgestellt sind: Alltagsgegenstände, Keramikfragmente und Materialien archäologischer Ausgrabungen. Die Ausstellung hilft dabei, den erhalten gebliebenen Turm mit der Geschichte der Stadt zu verbinden, die einst an diesem Ort existierte. Die Besichtigung des Museums und des Freigeländes nimmt in der Regel mehr Zeit in Anspruch, als es anhand von Fotos des einzelnen Minaretts scheint.

Das Gelände lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei man nicht nur das zentrale Denkmal, sondern auch einzelne archäologische Objekte in seiner Umgebung betrachten kann. In der Nähe kann man außerdem Tokmok besuchen oder die Fahrt auf einer längeren Route mit anderen historischen Orten der Region Tschui verbinden.

In der Regel gelangt man von Bischkek aus uber die Straße in Richtung Tokmok hierher und biegt dann anhand der lokalen Wegweiser zum Komplex ab. Vor der Reise empfiehlt es sich, die Offnungszeiten des Museums und die Besuchsbedingungen des Geländes zu uberprufen.

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