Griechisches Gymnasium in Fener
Griechisches Gymnasium in Fener, Istanbul, Turkei
Das Griechische Gymnasium in Fener befindet sich im alten Viertel Fener auf der europäischen Seite Istanbuls, oberhalb des Ufers des Goldenen Horns an einem Hang. Es ist eines der markantesten Gebäude des Viertels und ein wichtiger Orientierungspunkt bei einem Spaziergang durch die historischen Straßen zwischen Balat und Fener. Das Gymnasium ist mit der Geschichte der orthodoxen griechischen Gemeinde der Stadt verbunden und bleibt bis heute eine aktive Bildungseinrichtung.
Die Schule ist auch als Große Schule der Nation bekannt. Sie entstand in der osmanischen Epoche und war uber lange Zeit eines der wichtigsten Bildungszentren fur die rum-orthodoxe Bevolkerung Konstantinopels. Hier erhielten Vertreter des Klerus, Lehrer und Personen, die mit der Verwaltung der Gemeinde verbunden waren, ihre Ausbildung, weshalb das Gymnasium einen bedeutenden Platz in der Geschichte der griechischen Bildung in Istanbul einnimmt.
Das heutige Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, ist leicht an seiner roten Ziegelfassade und seinem großen Baukorper zu erkennen, der sich deutlich uber die umliegende Bebauung erhebt. Die Architektur verbindet eklektische Elemente mit neobyzantinischen Merkmalen. Dank seiner Lage auf einer Anhohe ist das Gymnasium von verschiedenen Punkten des Viertels gut sichtbar und erscheint oft auf Fotos von Fener.
Fur Touristen ist dieser Ort vor allem als Teil des historischen Umfelds des alten Istanbuls interessant, wo in unmittelbarer Nähe orthodoxe Kirchen, enge Straßen und Häuser aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben sind. Das Gymnasium wird in der Regel von außen besichtigt, da die Innenräume normalerweise nicht frei zugänglich sind. Schon die Außenansicht reicht aus, um zu verstehen, wie prägend das Gebäude fur das Erscheinungsbild von Fener ist.
Griechisches Gymnasium in Fener auf der Karte
Griechisches Gymnasium in Fener - Geschichte und Architektur
Die Schule bewahrt die Verbindung zur griechischen Bildungstradition Istanbuls.
Das rote Backsteingebäude am Hang uber dem Goldenen Horn
Bei der Besichtigung lohnt es sich, auf die massive Fassade, die hohen Bauvolumen und die Lage auf dem Hugel zu achten. Durch den Hohenunterschied wirkt das Gymnasium besonders eindrucksvoll von den tiefer gelegenen Straßen Feners aus. Am besten nimmt man das Gebäude im Zusammenhang mit dem umliegenden Viertel wahr: mit engen Gassen, Treppen, alter Wohnbebauung und Blicken auf das Goldene Horn.
Ins Innere werden Touristen gewohnlich nicht eingelassen, daher beschränkt sich die Bekanntschaft mit dem Ort auf die Außenbesichtigung. Von der Straße aus sind jedoch der charakteristische rote Backstein, die strenge Symmetrie der Fassaden und Details gut sichtbar, in denen sich Bezuge zur byzantinischen Architekturtradition erkennen lassen. Es handelt sich nicht um ein Museumsobjekt, sondern um eine aktive Schule, und bei einem Besuch des Viertels sollte der ruhige, wohngeprägte Charakter der Umgebung berucksichtigt werden.
Das Gymnasium lässt sich gut in einen Spaziergang durch Fener und Balat einbeziehen. In der Nähe befinden sich das Okumenische Patriarchat von Konstantinopel mit der Georgskirche, die bulgarische Kirche des Heiligen Stephan und die Uferpromenade des Goldenen Horns. Das Viertel ist nicht durch eine einzelne Sehenswurdigkeit interessant, sondern durch die Kombination aus religiosen, bildungsbezogenen und Wohnbaudenkmälern innerhalb eines kurzen Spaziergangs.
Man kann mit dem Bus entlang des Ufers des Goldenen Horns hierher fahren und dann zu Fuß durch die Straßen von Fener hinaufgehen. Aus dem Zentrum Istanbuls ist die Anreise auch bequem mit dem Taxi moglich, oder man kombiniert den Weg mit einem Spaziergang von Eyup, Balat oder Eminonu aus.
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