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Bahnhof Haydarpasa

Bahnhof Haydarpasa

Bahnhof Haydarpasa in Kadikoy, Istanbul, Turkei

Der Bahnhof Haydarpasa befindet sich im Stadtteil Kadikoy auf der asiatischen Seite Istanbuls, am Ufer des Marmarameers. Er ist eines der bekanntesten historischen Bahnhofsgebäude der Stadt und vom Bosporus sowie von den Fährverbindungen aus gut zu sehen. Fur viele Reisende ist Haydarpasa nicht nur als Verkehrsbauwerk interessant, sondern auch als wichtiger Teil der Stadtgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Das Hauptgebäude des Bahnhofs wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als großer Eisenbahnterminal des Osmanischen Reiches errichtet. Von hier fuhren Zuge nach Ankara und weiter in die zentralen und ostlichen Regionen der Turkei. Der Bahnhof war außerdem mit Fernstrecken verbunden, die historisch die Bahnverbindung in Richtung Naher Osten fortsetzten.

Haydarpasa spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im Verkehrssystem Istanbuls, obwohl die Bahnlinien hier nicht direkt mit dem europäischen Teil der Stadt verbunden waren. Aus diesem Grund gehorte der Umstieg auf Fähren und andere städtische Verkehrsmittel zum gewohnten Reiseweg. Heute hat die Bedeutung des Bahnhofs als aktiver Verkehrsknotenpunkt deutlich abgenommen, da der wichtigste Vorort- und Transitverkehr uber die Marmaray-Linie unter dem Bosporus verläuft.

Nach der Schließung fur den regulären Zugverkehr im Jahr 2013 wird der Komplex seit Langem restauriert, und die Zugangsregelungen konnen sich ändern. Selbst in Zeiten eingeschränkten Betriebs bleibt der Ort von außen sehenswert: Besucher kommen hierher, um die historische Architektur, das Panorama der Uferpromenade und eine der bekanntesten Eisenbahnfassaden Istanbuls zu sehen.

Bahnhof Haydarpasa auf der Karte

Bahnhof Haydarpasa in Kadikoy - Geschichte und Uferpromenade

Großer historischer Eisenbahnterminal am Meer mit eingeschränktem Zugang.

Bahnhof Haydarpasa

Historischer Terminal am Wasser mit Panorama auf den Bosporus

Das Erste, was am Bahnhof Haydarpasa ins Auge fällt, ist das monumentale Bahnhofsgebäude, das in der europäischen Tradition des fruhen 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Am besten betrachtet man es von der Uferpromenade und von den Fähren aus, die sich Kadikoy nähern: So sind die Fassade, die Turme und die Lage des Gebäudes direkt am Wasser gut zu erkennen. Die Innenräume sind in der Regel nur eingeschränkt zugänglich, daher wird ein Besuch hier чаще als architektonischer und fotografischer Halt eingeplant.

Der Bahnhof ist deshalb interessant, weil er an eine Zeit erinnert, in der die Eisenbahn die wichtigste Form des Fernreisens im Land war. Hier kann man sich vorstellen, wie die Routen nach Ankara und weiter ins Innere Anatoliens begannen. Heute kommen Reisende meist wegen des historischen Erscheinungsbildes des Komplexes und der umgebenden Meereslandschaft, nicht wegen abfahrender Zuge.

In der Nähe befinden sich die Anlegestellen von Kadikoy, eine lebhafte Uferpromenade, Viertel mit Cafés und Geschäften sowie das Viertel Moda, das man nach der Besichtigung bequem zu Fuß erreichen kann. Wenn man das Gebäude aus verschiedenen Perspektiven sehen mochte, lohnt es sich, den Besuch mit einer kurzen Fährfahrt zwischen der asiatischen und der europäischen Seite der Stadt zu verbinden.

Am einfachsten gelangt man mit der Fähre nach Kadikoy und geht dann zu Fuß weiter oder nutzt die offentlichen Verkehrsmittel im Viertel. Vor dem Besuch ist es sinnvoll, aktuelle Informationen uber den Zugang zum Gelände zu prufen, da Restaurierungsarbeiten den Durchgang und den Blick auf einzelne Teile des Komplexes beeinflussen konnen.

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