Fotos vom Kesik Minare
Kesik Minare
Kesik Minare, Antalya, Türkei
Kesik Minare ist ein historischer Komplex in Kaleiçi, der Altstadt im Zentrum von Antalya. An seiner Stelle stand im 2. Jahrhundert ein römischer Tempel; in der frühbyzantinischen Zeit errichtete man hier eine christliche Kirche zu Ehren der Gottesmutter. Das Gebäude überstand Zerstörungen während der arabischen Überfälle im 7.-9. Jahrhundert und wurde wiederhergestellt.
Anfang des 13. Jahrhunderts, mit dem Einfall der Seldschuken, wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt und ein Minarett errichtet. 1361 wurde Antalya kurzzeitig von Kreuzfahrern unter zyprischer Herrschaft eingenommen, und das Gebäude wurde wieder christlich. Später fiel die Stadt endgültig unter osmanische Herrschaft, und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Bauwerk erneut zur Moschee, bekannt als Korukuts-Moschee - benannt nach Prinz Korkut, unter dessen Leitung Arbeiten am Komplex durchgeführt wurden.
Ende des 19. Jahrhunderts zerstörte ein Großbrand das Dach und den oberen Teil des Minaretts. Seitdem trägt das Denkmal den Namen „Kesik“ - „abgeschnitten“, und die Ruinen mit dem verkürzten Minarett blieben lange eines der markanten Elemente der Silhouette von Kaleiçi.
In den 2020er-Jahren wurde eine Restaurierung durchgeführt, und die Moschee ist wieder für Gottesdienste geöffnet. Für Besucher ist sie ein anschauliches Beispiel für den Epochenwechsel - vom römischen Antalya bis zur seldschukischen und osmanischen Zeit und ein praktischer Haltepunkt bei einem Spaziergang durch die Altstadt.
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Kesik Minare ist ein historischer Komplex in Kaleiçi, der Altstadt im Zentrum von Antalya. An seiner Stelle stand im 2. Jahrhundert ein römischer Tempel; in der frühbyzantinischen Zeit errichtete man hier eine christliche Kirche zu Ehren der Gottesmutter. Das Gebäude überstand Zerstörungen während der arabischen Überfälle im 7.-9. Jahrhundert und wurde wiederhergestellt.
Anfang des 13. Jahrhunderts, mit dem Einfall der Seldschuken, wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt und ein Minarett errichtet. 1361 wurde Antalya kurzzeitig von Kreuzfahrern unter zyprischer Herrschaft eingenommen, und das Gebäude wurde wieder christlich. Später fiel die Stadt endgültig unter osmanische Herrschaft, und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Bauwerk erneut zur Moschee, bekannt als Korukuts-Moschee - benannt nach Prinz Korkut, unter dessen Leitung Arbeiten am Komplex durchgeführt wurden.
Ende des 19. Jahrhunderts zerstörte ein Großbrand das Dach und den oberen Teil des Minaretts. Seitdem trägt das Denkmal den Namen „Kesik“ - „abgeschnitten“, und die Ruinen mit dem verkürzten Minarett blieben lange eines der markanten Elemente der Silhouette von Kaleiçi.
In den 2020er-Jahren wurde eine Restaurierung durchgeführt, und die Moschee ist wieder für Gottesdienste geöffnet. Für Besucher ist sie ein anschauliches Beispiel für den Epochenwechsel - vom römischen Antalya bis zur seldschukischen und osmanischen Zeit und ein praktischer Haltepunkt bei einem Spaziergang durch die Altstadt.
Aktive Moschee mit antiken und byzantinischen Fragmenten.
Kesik Minare in Kaleiçi: wie man es besucht und was es zu sehen gibt
Heute ist es eine aktive Moschee und ein archäologisch heterogener Komplex: auf dem Gelände und in den Mauern sind Bauelemente unterschiedlicher Epochen, antike und byzantinische Spolien, Spuren einer frühchristlichen Basilika und das verkürzte Minarett zu erkennen. Von außen lassen sich die Dekor- und Steinblockdetails gut betrachten, innen herrscht ein ruhiger Gebetsraum ohne übermäßige Ausstattung.
Der Eintritt ist außerhalb der Gebetszeiten frei. Beim Besuch ziehen Sie bitte die Schuhe vor dem Betreten des Gebetsraums aus, kleiden Sie sich dezent, Schultern und Knie sollten bedeckt sein, Frauen müssen sich ein Kopftuch anlegen. Während des Gebets gehen Sie nicht zwischen den Betenden und der Gebetsrichtung hindurch und sprechen Sie leise.
In der Nähe lässt sich der Besuch gut mit dem Hadrianstor, dem Yivli-Minarett, dem Hidirlik-Turm und dem Karaalioglu-Park verbinden. Am einfachsten erreicht man ihn zu Fuß durch die Gassen von Kaleiçi vom Hadrianstor in 3-5 Minuten oder von der Nostalgie-Tramhaltestelle „Kale Kapısı“ am Platz der Republik in etwa 10 Minuten.
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