Fotos von Koza Han
Seidenmarkt Koza Han
Seidenmarkt Koza Han, Bursa, Türkei
Der Seidenmarkt Koza Han ist ein historischer Karawansaray im Zentrum von Bursa, erbaut 1491 unter Sultan Bayezid II. Er gehörte zum Netzwerk der Handelshöfe der Seidenstraße und war ein wichtiger Stützpunkt des Seidenhandels in der Stadt. Der Name „koza“ bedeutet „Kokon“: genau die Kokons der Maulbeerseide und die Seidenstoffe brachten diesem Ort Bekanntheit.
Die Architektur von Koza Han ist typisch für osmanische Karawansarays: zweistöckige Galerien mit Bögen umschließen einen geräumigen Innenhof, in dessen Mitte eine kleine Moschee steht. Mauerwerk und Ziegel, schmale Durchgänge und Läden unter den Bögen bilden einen geschlossenen Komplex, der seit mehr als fünf Jahrhunderten noch immer seiner ursprünglichen Funktion dient.
Koza Han befindet sich im Stadtteil Osmangazi, im historischen Herzen von Bursa - in der Nähe der Ulu Cami und des städtischen Basarviertels. Für Reisende ist es ein praktischer Punkt, um die lebendige Tradition der Seidenverarbeitung zu sehen und die Atmosphäre des alten Handels ohne Museumsvitrine zu erleben.
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Der Seidenmarkt Koza Han ist ein historischer Karawansaray im Zentrum von Bursa, erbaut 1491 unter Sultan Bayezid II. Er gehörte zum Netzwerk der Handelshöfe der Seidenstraße und war ein wichtiger Stützpunkt des Seidenhandels in der Stadt. Der Name „koza“ bedeutet „Kokon“: genau die Kokons der Maulbeerseide und die Seidenstoffe brachten diesem Ort Bekanntheit.
Die Architektur von Koza Han ist typisch für osmanische Karawansarays: zweistöckige Galerien mit Bögen umschließen einen geräumigen Innenhof, in dessen Mitte eine kleine Moschee steht. Mauerwerk und Ziegel, schmale Durchgänge und Läden unter den Bögen bilden einen geschlossenen Komplex, der seit mehr als fünf Jahrhunderten noch immer seiner ursprünglichen Funktion dient.
Koza Han befindet sich im Stadtteil Osmangazi, im historischen Herzen von Bursa - in der Nähe der Ulu Cami und des städtischen Basarviertels. Für Reisende ist es ein praktischer Punkt, um die lebendige Tradition der Seidenverarbeitung zu sehen und die Atmosphäre des alten Handels ohne Museumsvitrine zu erleben.
Lebendige Tradition des Seidenhandels im Zentrum von Bursa.
Seide, bunte Reihen und eine Teepause im Schatten der Platanen
Heute gibt es in Koza Han Dutzende Läden mit Seidentüchern, Schals, Pashminas, Krawatten und Stoffen am Meter. Angeboten werden Erzeugnisse lokaler Werkstätten und Fabriksseide, Muster reichen von klassischen osmanischen Motiven bis zu minimalistischen Designs. Zusammensetzung und Technik variieren: reine Seide ist teurer als Mischgewebe, Handbemalung und Batik werden höher geschätzt.
Es ist sinnvoll, die Zusammensetzung auf dem Etikett und die Färbemethode zu prüfen sowie Materialgefühl und Dichte zu vergleichen. Feilschen ist in angemessenem Rahmen üblich, in vielen Läden werden Karten akzeptiert; in einigen ist Tax Free möglich - die Abwicklung erfolgt beim Kauf. Zu bitten, Muster aus verschiedenen Kollektionen und Farbvarianten zu zeigen, ist gängige Praxis.
Der Innenhof mit großen Platanen ist ein beliebter Ort für eine Pause: Cafés servieren Tee, Ayran und türkischen Kaffee. Der Eintritt ist frei. Der Hofboden ist eben, in den zweiten Stock führen Treppen ohne Aufzug.
So erreichen Sie Koza Han: Am bequemsten mit der Straßenbahn T1 bis zur Haltestelle Ulu Cami, dann 3-5 Minuten zu Fuß; man kann auch von der Atatürk-Straße aus kommen. Die meisten Läden sind etwa von 9:00 bis 19:00 geöffnet, an Wochenenden ist es oft voll - besser, den Besuch an einem Vormittag unter der Woche zu planen. In der Nähe liegen die Ulu Cami, der Große Basar von Bursa und der benachbarte Emir Han - sie lassen sich gut in eine Route verbinden.
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