Kukeldasch-Medrese
Kukeldasch-Medrese in Taschkent, Usbekistan
Die Kukeldasch-Medrese befindet sich im alten Teil von Taschkent, in der Nähe des Chorsu-Platzes und des gleichnamigen Basars. Sie ist eines der bekanntesten historischen Gebäude der Stadt und mit der Epoche der Schaibaniden sowie der Entwicklung Taschkents zu einem bedeutenden Handwerks- und Handelszentrum verbunden. Dank ihrer Lage im Gebiet der alten Mahallas fugt sich die Medrese gut in das traditionelle Stadtbild ein und lässt sich bequem während eines Spaziergangs durch die Altstadt besichtigen.
Das Gebäude gehort zu den großen zentralasiatischen Medresen seiner Zeit. In seinem Erscheinungsbild sind charakteristische Merkmale der islamischen Architektur der Region erhalten geblieben: ein hohes Eingangsportal, ein Innenhof, Wohnzellen – Hudschras – fur die Schuler und eine symmetrische Fassadenkomposition. Die Medrese wurde auf einem Gelände mit mächtiger Kulturschicht errichtet, weshalb sie sich deutlich uber das umliegende Terrain erhebt.
Im Laufe ihrer langen Geschichte hat das Bauwerk Zerstorungen und Restaurierungsarbeiten erlebt, unter anderem nach Erdbeben. Dennoch hat das Denkmal sein historisches Erscheinungsbild bewahrt und bleibt ein wichtiger Teil des architektonischen Erbes von Taschkent. Fur Touristen ist dies eine Gelegenheit, einen der wenigen großen religios-educativen Komplexe der Altstadt zu sehen, die bis heute erhalten geblieben sind.
Ein Besuch der Medrese wird gewohnlich mit einer Besichtigung des Chorsu-Viertels, der alten Straßen und der benachbarten historischen Moscheen verbunden. Dieser Ort ist fur alle interessant, die besser verstehen mochten, wie Taschkent vor der modernen Bebauung aussah und welche Rolle religiose und Bildungseinrichtungen im städtischen Leben spielten.
Kukeldasch-Medrese auf der Karte
Taschkent, Altstadt von Taschkent: Architektonisch-historische Komplexe
Barak-Khan-Madrasa, Hazrati-Imam-Ensemble, Madrasa Muyi Muborak
Kukeldasch-Medrese am Chorsu-Platz
Ein Denkmal des alten Taschkent mit Hof und Hudschras.
Große Medrese aus dem 16. Jahrhundert am Chorsu-Platz
Bei der Besichtigung der Kukeldasch-Medrese lohnt es sich, auf das Hauptportal, die Proportionen der Fassade und die Gliederung mit dem Innenhof zu achten. Genau diese Struktur war typisch fur traditionelle Bildungseinrichtungen Zentralasiens: Rund um den Hof befanden sich die Hudschras, in denen die Schuler lebten und lernten. Am besten wirkt das Gebäude aus einiger Entfernung, wenn sein Volumen und seine erhohte Lage gut sichtbar sind.
Heute ist die Medrese vor allem als Denkmal der Architektur und Stadtgeschichte interessant. Der Innenraum und das äußere Erscheinungsbild lassen erkennen, wie religiose Schulen in Taschkent vor mehreren Jahrhunderten aufgebaut waren. Während eines Spaziergangs durch die Umgebung lässt sich der Besuch gut mit der Besichtigung alter Stadtbebauung, Märkte und traditioneller Viertel verbinden.
In der Nähe befinden sich der Chorsu-Basar, der Chorsu-Platz und weitere Denkmäler der Altstadt, daher eignet sich das Viertel gut fur ein ruhiges Kennenlernen des historischen Taschkent. Ublicherweise fährt man mit der Metro bis zur Station „Chorsu“, von wo aus die Medrese in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.
Vor dem Besuch sollte man berucksichtigen, dass es sich in erster Linie um ein historisches und religioses Objekt handelt, daher ist es während der Besichtigung besser, sich ruhig zu verhalten und die ortlichen Regeln zu respektieren. Besonders interessant ist der Ort fur diejenigen, die kein einzelnes Museumsexponat sehen mochten, sondern einen authentischen Teil der alten städtischen Landschaft.
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Fotos der Medrese
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