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See Salda

Der See Salda in der Provinz Burdur, nahe Denizli, Türkei

Der See Salda liegt in der Provinz Burdur, am Fuße des Eşeler-Gebirges, in der Nähe der Stadt Yeşilova. Von der Innenstadt Denizlis erreicht man den See in der Regel mit dem Auto in 1,5–2 Stunden. Es handelt sich um einen tektonischen See mit einer Wasserfläche von etwa 44–45 Quadratkilometern. Die maximale Tiefe beträgt rund 184 m, wodurch Salda zu den tiefsten Seen in der Türkei zählt.

Die Ufer sind bekannt für weiße Ablagerungen aus Magnesit und Hydromagnesit, weshalb die Küstenlinie ungewöhnlich hell wirkt. Das Wasser ist sehr klar und weist einen erhöhten Magnesiumgehalt auf, ist jedoch nicht trinkbar. Ringsum erstrecken sich Abschnitte von Kiefernwäldern, in denen man Rebhühner, Hasen, Füchse und Wildschweine antreffen kann.

Das Gebiet des Sees steht unter Schutz: 1989 wurde ihm der Status eines geschützten Naturraums verliehen, und 2019 wurde eine besondere Umweltschutzzone eingerichtet. Zum Erhalt des Ökosystems wurden Einschränkungen eingeführt: Baden ist nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt, der Bereich „Weiße Inseln“ ist für Durchgang und Wasserkontakt gesperrt, und die Nutzung motorisierter Boote ist verboten.

Salda ist auch für Wissenschaftler von Interesse. Mineralische und mikrobielle Ablagerungen an seinen Ufern werden als terrestrisches Analogon zu einigen uralten marsianischen Seen untersucht, was internationale Forschungsgruppen angezogen hat.

Anreise und Besuchsregeln für den See Salda

Bitte beachten Sie die Zugangs- und Badezonenregeln zum Schutz des Ökosystems.

See Salda

Weiße Ufer und klares Wasser des magnesithaltigen Sees

Besuchern stehen Bereiche mit öffentlichen Stränden und flachem Zugang zur Verfügung, in denen Zonen zum Baden und zur Erholung am Ufer eingerichtet sind. Die beliebtesten Zugänge liegen in der Nähe von Yeşilova. Die Wasserfarbe verändert sich deutlich je nach Tiefe und Lichteinfall, und an manchen Stellen ist der Grund mit weichen, hellen Ablagerungen bedeckt, weshalb Badeschuhe beim Wassereinstieg empfehlenswert sind.

In der Saison gibt es am Ufer organisierte Tageserholungszonen mit Parkplätzen und Picknickplätzen. Entlang der Küste führen Wege zu Aussichtspunkten, von denen aus die Kontraste zwischen den hellen Ufern und den dunklen Tiefwasserbereichen gut sichtbar sind. Zum Wasser sollte man nur auf den gekennzeichneten Pfaden gehen und sich dort bewegen, um die empfindlichen mineralischen Formationen nicht zu zerstören.

Für den See gilt ein Schutzregime: Motorboote und das Befahren der Strände mit Fahrzeugen sind verboten, das Gebiet „Weiße Inseln“ ist gesperrt. Informationstafeln vor Ort weisen aus, wo Baden und Durchgang erlaubt sind. Die Einhaltung der Regeln trägt dazu bei, die seltenen Uferablagerungen und mikrobiellen Strukturen zu erhalten, wegen derer Salda oft mit uralten Seelandschaften auf dem Mars verglichen wird.

Am bequemsten erreicht man den See mit dem Auto von Denizli aus über die Regionalstraßen in Richtung Yeşilova und weiter zu den ausgewiesenen öffentlichen Stränden. Außerdem fahren ab Denizli Linienbusse nach Yeşilova, von wo es noch einige Kilometer mit dem Taxi bis zum Ufer sind. Unterwegs kann man die Fahrt mit einem Besuch von Pamukkale und der antiken Stadt Hierapolis in der Provinz Denizli verbinden oder einen Abstecher in die Stadt Burdur mit ihrem archäologischen Museum einplanen.

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