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Berggipfel Lenin-Pik

Berggipfel Lenin-Pik

Berggipfel Lenin-Pik in Osch, Kirgisistan

Der Lenin-Pik ist einer der bekanntesten Gipfel des Pamir und liegt an der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan. Seine Hohe beträgt 7134 Meter. Von kirgisischer Seite sind die Zugänge zum Berg mit Osch verbunden: Von hier aus beginnt in der Regel der Weg in das Gebiet der Basislager, die im Hochgebirgsteil des Alai-Tals liegen.

Der Gipfel wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts während Expeditionen nach Zentralasien erforscht. Fruher trug er den Namen Kaufmann-Pik, und im 20. Jahrhundert erhielt er den Namen Lenin-Pik. In Kirgisistan wird auch die Bezeichnung Abu-Ali-ibn-Sina-Pik verwendet, doch in der alpinen Praxis und in touristischen Beschreibungen ist der historisch geläufige Name weiterhin weit verbreitet.

Der Berg ist als einer der vergleichsweise zugänglichen Siebentausender der Region bekannt, doch das macht die Besteigung nicht einfach. Die Routen fuhren uber Gletscher und Schneehänge und erfordern Akklimatisierung, eine stabile korperliche Vorbereitung und Erfahrung in großen Hohen. Das Wetter ändert sich hier schnell, und zu den Hauptgefahren zählen weiterhin Gletscherspalten, lawinengefährdete Abschnitte und starker Wind.

Fur Reisende, die keinen Aufstieg zum Gipfel planen, ist die Region als eines der eindrucksvollsten Hochgebirgsziele im Suden Kirgisistans interessant. Man kommt hierher wegen der Panoramen des Pamir, des Blicks auf das Gipfelmassiv, der Gletscherlandschaften und um die Natur des Alai-Gebirges und des Alai-Tals kennenzulernen.

Berggipfel Lenin-Pik auf der Karte

Berggipfel Lenin-Pik und Routen nach Achik-Tasch

Von hier aus beginnen die Zugänge zu den Hochlagern und Gletschern des Pamir.

Berggipfel Lenin-Pik

Hochgebirgslager, Gletscher und Routen des Pamir

Die meisten Reisen in das Gebiet des Gipfels beginnen in Osch, von wo aus sich Reisende uber den Pamir-Highway in Richtung Alai-Tal begeben. Danach fuhrt die Straße zur Wiese Achik-Tasch – dem wichtigsten Ausgangspunkt fur Trekking und die Organisation von Besteigungen. Hier befinden sich in der Regel die Basislager, von denen sich Ausblicke auf den Nordhang des Massivs und die umliegenden Gletscher eroffnen.

Auch ohne Besteigung ist die Region wegen ihrer Wanderwege uber Hochgebirgswiesen, Moränenhugel und Aussichtspunkte uber dem Tal interessant. Bei gutem Wetter kann man ausgedehnte Schneefelder, Gletscherzungen und die Ketten der Gipfel des Transalai-Gebirges sehen. In der Saison kommen hierher nicht nur Bergsteiger, sondern auch Liebhaber von Gebirgswanderungen, Fotografen und Reisende, die sich fur das Leben der Nomadenlager im Alai interessieren.

Die klassische Aufstiegsroute verläuft von kirgisischer Seite uber das Lager auf Rasdelnaja, doch selbst die Zugänge zu den Hochlagern erfordern Vorsicht und eine richtige Akklimatisierung. In der Region gibt es praktisch keine Bedingungen fur einen gewohnlichen Ausflug ohne Vorbereitung: Das Wetter kann sich abrupt verschlechtern, die Nachttemperaturen bleiben selbst im Sommer niedrig, und die Sonne in der Hohe ist sehr intensiv. Deshalb sind fur den Besuch warme Kleidung, Sonnenschutz und eine Zeitplanung unter Berucksichtigung der Hohe notwendig.

Auf dem Weg von Osch werden häufig Stopps im Alai-Tal und an Aussichtspunkten auf das Transalai-Gebirge eingelegt. Gewohnlich gelangt man mit dem Auto von Osch bis in die Gegend von Achik-Tasch, und danach bewegt man sich zu Fuß oder mit Unterstutzung organisierter Expeditionen weiter.

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