Residenz des Fursten Romanow
Residenz des Fursten Romanow in Taschkent, Usbekistan
Die Residenz des Fursten Romanow befindet sich im Zentrum von Taschkent, unweit des Amir-Temur-Platzes. Sie ist eines der markanten Gebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts, das mit dem Namen des Großfursten Nikolai Konstantinowitsch Romanow verbunden ist, der in Turkestan lebte und an den wirtschaftlichen Projekten der Region beteiligt war. Das Haus wurde 1891 erbaut und hat den Status eines bedeutenden Denkmals der Stadtgeschichte bewahrt.
Das Gebäude ist durch sein Erscheinungsbild interessant, das Merkmale der europäischen Architektur jener Zeit mit einer ausdrucksstarken dekorativen Gestaltung verbindet. Die Residenz wurde aus gebrannten grau-gelben Ziegeln errichtet, hat zwei Stockwerke und ein Untergeschoss, das in der heißen Jahreszeit als Wohnraum genutzt wurde. Das äußere Erscheinungsbild bleibt durch runde Turme an den Seiten, dekorative Turmchen, filigrane Gitter und Fenster in ungewohnlicher Form in Erinnerung.
Die Geschichte der Residenz ist nicht nur mit dem Alltag ihres Besitzers verbunden, sondern auch mit dem kulturellen Leben der Stadt. Nikolai Konstantinowitsch sammelte Kunstwerke, und seine Sammlung wurde zu einer der Grundlagen der kunftigen Museumssammlungen Taschkents, darunter auch des Staatlichen Kunstmuseums Usbekistans. Nach 1917 wurde das Gebäude von verschiedenen Einrichtungen genutzt, und heute gehort es dem Außenministerium Usbekistans.
Fur Touristen ist die Residenz vor allem als seltenes Beispiel vorrevolutionärer Architektur im zentralen Teil der Stadt interessant. Man kann das Innere nicht besichtigen, da das Gebäude fur freie Besuche geschlossen ist, aber es lohnt sich, es von außen während eines Spaziergangs durch die Umgebung des Amir-Temur-Platzes und die benachbarten historischen Viertel zu sehen.
Residenz des Fursten Romanow auf der Karte
Die Residenz des Fursten Romanow und ihre Architektur im Zentrum von Taschkent
Das Gebäude hat die Merkmale vom Ende des 19. Jahrhunderts bewahrt und ist mit der Geschichte der Stadt verbunden.
Palast vom Ende des 19. Jahrhunderts mit Turmen und Ziegeldekor
Heute ist die Besichtigung der Residenz nur von außen moglich, daher richtet sich die Aufmerksamkeit gewohnlich auf die Fassaden und die Silhouette des Gebäudes. Am besten sichtbar sind die flankierenden runden Turme, die geformten Fensteroffnungen, die Metallgitter und die dekorativen Elemente, die das Haus von der späteren Bebauung im Zentrum Taschkents abheben. Dieser Ort ist besonders interessant fur diejenigen, die die Stadtarchitektur und die Geschichte des vorrevolutionären Turkestan erforschen.
Bei der Außenbesichtigung lohnt es sich, auf die Materialien und die Konstruktion des Gebäudes zu achten. Gebrannter Ziegel, das kompakte Volumen, das Untergeschoss und die Gestaltungsdetails zeigen, wie man in Taschkent am Ende des 19. Jahrhunderts die Wohnarchitektur an das lokale Klima anpasste. Das Untergeschoss wurde in der heißen Jahreszeit als kuhlerer Raum genutzt, was eine praktische Losung fur das Leben in der Stadt war.
Die Residenz liegt in einem fur Spaziergänge gunstigen Teil der Stadt. In der Nähe befinden sich der Amir-Temur-Platz, das Amir-Temur-Museum und andere Gebäude des historischen Zentrums, sodass sich die Besichtigung leicht in eine Route durch das zentrale Taschkent einbeziehen lässt. Man kann mit der Metro bis zur Station «Amir Temur xiyoboni» fahren und dann zu Fuß weitergehen.
Da das Gebäude von einer staatlichen Einrichtung genutzt wird, ist es besser, den Besuch als kurzen Stopp fur eine Außenbesichtigung und Fotos von der Straße aus zu planen. Vor der Reise ist es sinnvoll zu berucksichtigen, dass der Zugang zum angrenzenden Gelände eingeschränkt sein kann, daher ist die bequemste Variante, die Residenz von den offentlichen Bereichen in der Nähe aus zu betrachten.
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Fotos der Residenz
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