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Roksolana Turkische Bäder

Roksolana Turkische Bäder

Roksolana Turkische Bäder in Istanbul, Turkei

Die Roksolana-Turkischen Bäder, besser bekannt als Hurrem-Sultan-Hammam, befinden sich im historischen Zentrum Istanbuls, im Stadtteil Sultanahmet, zwischen der Hagia Sophia und der Blauen Moschee. Es ist eines der bekanntesten osmanischen Hammams der Stadt, das im 16. Jahrhundert nach dem Entwurf des Architekten Mimar Sinan im Auftrag von Hurrem Sultan erbaut wurde.

Das Gebäude zeichnet sich durch einen langgestreckten Grundriss und eine symmetrische Anordnung aus: Der Männer- und der Frauenbereich liegen auf beiden Seiten des Komplexes. Der Innenraum ist nach dem klassischen Schema eines osmanischen Bades organisiert: Von der Eingangshalle gehen die Besucher in wärmere Räume uber und anschließend in das heiße Dampfbad mit Marmorausstattung und einer zentralen beheizten Plattform. Diese Struktur zeigt anschaulich, wie die städtischen Hammams in der Zeit des Osmanischen Reiches aufgebaut waren.

Im Laufe der Zeit verlor das Bad seine ursprungliche Funktion und wurde in verschiedenen Epochen anderweitig genutzt, doch nach der Restaurierung wurde es wieder als funktionierendes Hammam eroffnet. Heute kommen Besucher nicht nur wegen der Anwendungen hierher, sondern auch wegen der Moglichkeit, ein historisches Gebäude zu sehen, das mit der Hofkultur und dem Alltagsleben des alten Istanbuls verbunden ist.

Fur Touristen ist dieser Ort in mehrfacher Hinsicht interessant: als Denkmal osmanischer Architektur, als funktionierendes Bad mit traditionellen Elementen der Innenausstattung und als bequemer Halt während eines Spaziergangs durch Sultanahmet. Vor dem Besuch lohnt es sich, das Format der Programme, die Regeln und die Verfugbarkeit freier Plätze im Voraus zu prufen, da das Hammam konstant stark nachgefragt ist.

Roksolana Turkische Bäder auf der Karte

Roksolana Turkische Bäder - Grundriss und Besuchsformate

Hier wird die klassische Abfolge der Badeanwendungen eingehalten

Roksolana Turkische Bäder

Osmanisches Hammam aus dem 16. Jahrhundert in der Nähe der Hagia Sophia

Im Inneren sind charakteristische Elemente des klassischen turkischen Bades erhalten geblieben: Kuppelsäle, Marmorflächen, warme Ubergangsräume und ein heißer Bereich mit Gobek tasi – einer großen beheizten Plattform in der Mitte. Der Raum ist so organisiert, dass der Besuch stufenweise verläuft: von der Anpassung an die Wärme bis zu den Hauptanwendungen und der anschließenden Erholung.

In der Regel werden den Besuchern mehrere Besuchsformate angeboten, die Dampfbad, Peeling mit dem Kese-Handschuh, Schaummassage und Erholung in separaten Bereichen des Komplexes umfassen konnen. Es handelt sich nicht um ein Museumsobjekt, sondern um ein funktionierendes Hammam, daher ist es wichtig, die ortlichen Regeln zu beachten: Die Programme unterscheiden sich häufig in der Dauer, und ein Teil der Dienstleistungen wird nach vorheriger Reservierung angeboten.

In der Nähe befinden sich die Hagia Sophia, die Blaue Moschee, der Sultanahmet-Platz und die Cisterna Basilica, daher lässt sich ein Besuch des Hammams gut mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswurdigkeiten der Altstadt verbinden. Aufgrund der Lage im meistbesuchten Stadtteil Istanbuls gibt es hier oft viele Gäste, besonders zur Mittagszeit und in der Hochsaison.

Am einfachsten erreicht man das Hammam mit der Straßenbahn T1 bis zur Haltestelle „Sultanahmet“, von wo aus man es in wenigen Minuten zu Fuß erreichen kann. Vor dem Besuch ist es besser, die Offnungszeiten, die Anforderungen an die Reservierung und die Liste der enthaltenen Leistungen in den offiziellen Quellen im Voraus zu prufen.

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