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Ruinen des antiken Priene

Ruinen des antiken Priene

Ruinen des antiken Priene in Kusadasi, Turkei

Die Ruinen des antiken Priene befinden sich unweit von Kusadasi am Hang des Samsun-Gebirges im Bereich des Dorfes Gullubahce. Es handelt sich um eine der bekanntesten archäologischen Stätten der Westturkei, an der die Struktur einer antiken Stadt gut erkennbar ist. Einst war Priene mit dem Meer verbunden, doch aufgrund der Veränderung des Flusslaufs und der Ablagerungen des Mäander zog sich die Kustenlinie allmählich zuruck, und die Stadt verlor ihre Bedeutung als Hafen.

Der Hauptteil der heute sichtbaren Bauwerke stammt aus der klassischen und hellenistischen Zeit. Priene ist besonders wegen seiner regelmäßigen Stadtplanung interessant: Die Straßen kreuzen sich hier nach einem klaren Schema, und die offentlichen Gebäude wurden nach einem durchdachten städtebaulichen Prinzip angeordnet. Dadurch helfen die Ruinen dabei, sich vorzustellen, wie eine griechische Stadt in Kleinasien aufgebaut war.

Auf dem Gelände des Komplexes sind die Reste des Tempels der Athena Polias, des Theaters, der Agora, der Stoa, des Gymnasions, der Wohnviertel und anderer Bauten erhalten geblieben. Mit Priene ist auch der Besuch Alexanders des Großen verbunden, woran eine Weihung an den Tempel der Athena erinnert. Die Besichtigung des Denkmals ist besonders interessant, weil man hier nicht einzelne Fragmente, sondern ein ganzes städtisches Umfeld mit Straßen, Terrassen und offentlichen Räumen sehen kann.

Heute ist Priene vor allem fur diejenigen von Interesse, die die antike Geschichte der Region nicht nur anhand einzelner Artefakte, sondern auch anhand der Stadtplanung selbst kennenlernen mochten. Eine Fahrt hierher wird oft mit dem Besuch anderer antiker Zentren im Mäandertal verbunden, was den Ort zu einem praktischen Teil einer Route ab Kusadasi macht.

Ruinen des antiken Priene auf der Karte

Ruinen des antiken Priene am Hang des Samsun-Gebirges

Hier kann man die Planung einer antiken Stadt an ihrem ursprunglichen Standort sehen.

Ruinen des antiken Priene

Klar gegliederte Planung einer antiken Stadt an einem Berghang

Während der Besichtigung gehen Besucher uber steinerne Straßen, die den Hang hinauffuhren, und konnen Wohnviertel, Treppen, Hausfundamente und die Linien offentlicher Gebäude erkennen. Besonders auffällig sind das zum Hang ausgerichtete Theater und die Reste des Athenatempels, der als eines der wichtigsten Denkmäler von Priene gilt. Das Gelände macht die Route stellenweise uneben, daher ist fur den Rundgang festes Schuhwerk empfehlenswerter.

Die archäologische Zone ist ein Freilichtgelände, und der großte Wert liegt hier nicht in einer Museumsausstellung, sondern in der Moglichkeit, die Stadtstruktur direkt vor Ort zu sehen. Die Ruinen liegen erhoht, weshalb sich von einigen Abschnitten Ausblicke auf die Ebene des ehemaligen Mäandertals eroffnen. Das hilft, besser zu verstehen, wie stark sich die Landschaft seit der Zeit des antiken Hafens verändert hat.

In der Nähe von Priene werden oft auch die Ruinen von Milet und das Heiligtum in Didyma besucht, wenn eine Route zu den antiken Denkmälern in der Umgebung von Kusadasi geplant ist. Die Anfahrt erfolgt in der Regel mit dem Auto oder im Rahmen eines Ausflugs von Kusadasi aus; je nach Verkehr und Ausgangspunkt dauert die Fahrt weniger als eine Stunde.

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