Fotos der Festung Silifke
Festung Silifke
Festung Silifke in Mersin, Turkei
Die Festung Silifke erhebt sich auf einem Hugel westlich des Stadtzentrums von Silifke in der Provinz Mersin. Von der oberen Plattform sind die Stadtviertel und der sudliche Teil des Tals des Goksu zu sehen, des Flusses, der in der Antike Kalikandros genannt wurde. Die Ruinen sind von verschiedenen Punkten der Stadt aus leicht zu erkennen; Pfade und Treppen, die den Hang umrunden, fuhren zu ihnen.
Der Hugel wurde bereits in der Antike als Akropolis von Seleukia am Kalikandros befestigt. Die heute erkennbaren Hauptverteidigungsmauern stammen aus byzantinischer Zeit. Spater wurden die Befestigungen mehrfach von Kreuzfahrern und den Herrschern des Kilikischen Armeniens umgebaut, und seit dem 15. Jahrhundert stand die Festung unter osmanischer Herrschaft.
Der Grundriss der Anlage ist oval: Die Länge beträgt etwa 250 m, die Breite etwa 75 m. Der Perimeter ist von einem trockenen Graben umgeben; in den Mauern sind Fragmente von Bastionen und Turmen erhalten. Ursprunglich gab es 23 davon, bis heute ist ungefah ein Drittel erhalten geblieben. Im Inneren sind Reste innerer Mauern, Durchgänge und steinernen Zisternen zur Sammlung von Regenwasser sichtbar.
Heute ist das Gebiet fur Besucher geoffnet; hier werden periodisch archäologische Untersuchungen und Restaurierungsarbeiten durchgefuhrt. Die Festung ist interessant, weil sie die Entwicklung der Befestigungen an der Stelle der antiken Akropolis erahnen lässt und einen bedeutenden Verteidigungsknoten am Hauptweg entlang des Goksu erkennen lässt.
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Die Festung Silifke erhebt sich auf einem Hugel westlich des Stadtzentrums von Silifke in der Provinz Mersin. Von der oberen Plattform sind die Stadtviertel und der sudliche Teil des Tals des Goksu zu sehen, des Flusses, der in der Antike Kalikandros genannt wurde. Die Ruinen sind von verschiedenen Punkten der Stadt aus leicht zu erkennen; Pfade und Treppen, die den Hang umrunden, fuhren zu ihnen.
Der Hugel wurde bereits in der Antike als Akropolis von Seleukia am Kalikandros befestigt. Die heute erkennbaren Hauptverteidigungsmauern stammen aus byzantinischer Zeit. Spater wurden die Befestigungen mehrfach von Kreuzfahrern und den Herrschern des Kilikischen Armeniens umgebaut, und seit dem 15. Jahrhundert stand die Festung unter osmanischer Herrschaft.
Der Grundriss der Anlage ist oval: Die Länge beträgt etwa 250 m, die Breite etwa 75 m. Der Perimeter ist von einem trockenen Graben umgeben; in den Mauern sind Fragmente von Bastionen und Turmen erhalten. Ursprunglich gab es 23 davon, bis heute ist ungefah ein Drittel erhalten geblieben. Im Inneren sind Reste innerer Mauern, Durchgänge und steinernen Zisternen zur Sammlung von Regenwasser sichtbar.
Heute ist das Gebiet fur Besucher geoffnet; hier werden periodisch archäologische Untersuchungen und Restaurierungsarbeiten durchgefuhrt. Die Festung ist interessant, weil sie die Entwicklung der Befestigungen an der Stelle der antiken Akropolis erahnen lässt und einen bedeutenden Verteidigungsknoten am Hauptweg entlang des Goksu erkennen lässt.
Von den Plattformen der Festung offnen sich Blicke auf die Stadt und das Tal des Flusses Goksu.
Mittelalterliche Mauern und Turme uber dem Tal des Goksu
Der Aufstieg zu den Ruinen beginnt am Fuss des Hugels; weiter fuhren Pfad und Treppen zur Linie der außeren Mauern. Entlang des Perimeters zeichnet sich ein trockener Graben ab; stellenweise sind die Fundamente der Turme und Mauerabschnitte mit unterschiedlicher Bautechnik gut sichtbar, die die Phasen der Umbauten widerspiegelt. Durch Eingangsoffnungen gelangt man ins Innere und kann die Fläche auf den erhaltenen Durchgängen umrunden.
Im Inneren der Festung sind die Fundamente von Räumlichkeiten und mehrere Zisternen erhalten, in denen Regenwasser gesammelt wurde. Von naturlichen Vorsprungen auf dem Wall offnen sich Aussichtspunkte auf die Stadt und das Flussbett des Goksu; die Planung von Silifke und die umliegenden Gärten im Tal lassen sich gut uberblicken. Der Belag ist stellenweise uneben, daher eignen sich fur den Rundgang feste Schuhe und ein gemutliches Tempo.
Unweit am Fuss des Hugels befindet sich eine monumentale byzantinische Zisterne aus dem 5. Jahrhundert. Im Zentrum von Silifke kann man zudem eine romische Steinbrucke uber den Goksu und die Ruinen eines romischen Tempels sehen sowie im Stadtmuseum die archäologischen Funde der Region kennenlernen.
Am einfachsten gelangt man aus den zentralen Vierteln von Silifke: Zum Beginn des Pfads kommt man bequem zu Fuss, den Wegweisern zur Festung folgend. Eine Anfahrt mit dem Auto ist uber die Strasse moglich, die vom Westhang her auf den Hugel hinauffuhrt; weiter erfolgt der Besuch zu Fuss.
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