Sommerlicher Landsitzpalast Sitorai Mohi Xosa
Sommerlicher Landsitzpalast Sitorai Mohi Xosa in Buchara, Usbekistan
Der sommerliche Landsitzpalast Sitorai Mohi Xosa befindet sich nordlich des Zentrums von Buchara, etwa einige Kilometer vom historischen Teil der Stadt entfernt. Er ist die ehemalige Residenz des letzten Emirs von Buchara, Mir Sayyid Alimkhan, die sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts herausgebildet hat. Heute ist der Komplex als Museum und als bedeutendes Denkmal der späten Periode der Geschichte des Emirats Buchara bekannt.
Der Name Sitorai Mohi Xosa wird gewohnlich als „Stern, der dem Mond gleicht“ ubersetzt. Die Architektur des Palastes ist bemerkenswert durch die Verbindung lokaler bucharischer Traditionen mit europäischen Einflussen, die sich in der Planung, Ausstattung und den dekorativen Details zeigen. An der Entstehung des Komplexes arbeiteten lokale Meister und eingeladene Spezialisten, weshalb sich in seinem Erscheinungsbild verschiedene kunstlerische Ausdrucksformen seiner Zeit vereinen.
Auf dem Gelände sind Palastgebäude, Innenhofe, Gartenanlagen, Wasserbecken und dekorative Elemente erhalten geblieben. Besucher kommen hierher, um die repräsentativen Innenräume, Schnitzereien, Keramik, Wandmalereien und andere Ausstattungsdetails zu sehen, die einen Eindruck vom Geschmack der herrschenden Elite Bucharas zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermitteln. Am Eingang des Komplexes fallen marmorne Lowenfiguren besonders ins Auge.
Heute befindet sich im Palast ein Museum fur dekorative und angewandte Kunst. Die Ausstellung umfasst Gebrauchsgegenstände, Stoffe, Kleidung, Stickereien und andere Objekte, die mit dem Leben in Buchara am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Fur Touristen ist Sitorai Mohi Xosa als Ort interessant, an dem man nicht nur Palastarchitektur, sondern auch eine spätere, weniger mittelalterliche Schicht der Geschichte Bucharas sehen kann.
Sommerlicher Landsitzpalast Sitorai Mohi Xosa auf der Karte
Sommerlicher Landsitzpalast Sitorai Xosa und Museum zum Alltag Bucharas
Der Komplex zeigt Palastarchitektur und den Alltag des bucharischen Adels zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Repräsentative Säle, geschnitzter Dekor und ein Museum zum Alltag des bucharischen Adels
Im Inneren des Komplexes besichtigen Besucher Säle mit reich gestalteten Decken, Wandverkleidungen, Schnitzereien aus Ganch und Holz sowie Räume, in denen Palastinterieurs vom Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt werden. Besonders interessant sind jene Elemente, in denen die Verbindung ostlicher dekorativer Tradition mit der europäischen Mode jener Zeit sichtbar wird. Dadurch unterscheidet sich der Palast von den älteren Denkmälern im historischen Zentrum von Buchara.
Der Museumsteil macht mit der dekorativen und angewandten Kunst der Region bekannt: Hier sind bestickte Erzeugnisse, Teppiche, Innendekorationen, Geschirr, Kleidung und Alltagsgegenstände zu sehen. Die Ausstellung hilft zu verstehen, wie das alltägliche und repräsentative Umfeld in den Häusern wohlhabender Bewohner Bucharas an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aussah. Die Besichtigung des Geländes umfasst gewohnlich auch einen Spaziergang durch die Hofe und den Gartenbereich des Komplexes.
Der Palast liegt unweit von Buchara, daher wird er oft zusammen mit den Denkmälern des historischen Zentrums besucht – der Ark, dem Poi-Kalon-Ensemble, der Ulugbek-Madrasa und Lyabi-Hauz. Diese Kombination ist praktisch fur alle, die nicht nur das mittelalterliche Buchara, sondern auch Denkmäler aus späterer Zeit sehen mochten.
Man erreicht den Ort mit dem Taxi oder dem Auto vom Zentrum Bucharas aus in kurzer Zeit. Vor der Fahrt empfiehlt es sich, die Offnungszeiten des Museums zu prufen, da der Zugang zu einzelnen Gebäuden und Ausstellungen vom Besuchsregime abhängen kann.
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Fotos des Palastes
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