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Suleymaniye-Moschee

Suleymaniye-Moschee

Suleymaniye-Moschee in Istanbul - Komplex aus dem 16. Jahrhundert uber dem Goldenen Horn

Die Suleymaniye-Moschee befindet sich im Stadtteil Fatih, im historischen Teil Istanbuls, auf einem der Stadthugel oberhalb des Goldenen Horns. Der Komplex ist dank der großen Kuppel und der vier Minarette in der Stadtsilhouette gut erkennbar. Fur Touristen ist dies einer der praktischen Orte, an denen man gleichzeitig ein herausragendes Denkmal der osmanischen Architektur sehen und von oben auf das alte Istanbul blicken kann.

Die Moschee wurde in den Jahren 1550-1557 nach dem Entwurf von Mimar Sinan fur Sultan Suleyman I. erbaut. Sie gilt als eines der Hauptwerke der klassischen osmanischen Architektur. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zeichnet sich durch strenge Symmetrie und durchdachte Proportionen aus, und der Innenraum ist so organisiert, dass der große Gebetssaal hell und geschlossen wirkt.

Die Suleymaniye war nicht nur als Moschee, sondern auch als großer religioser und gesellschaftlicher Komplex gedacht. Ursprunglich gehorten zur Kulliye Bildungseinrichtungen, eine Bibliothek, Kuchen zur Essensausgabe, ein Krankenhaus, ein Hamam und andere Bauten. Ein Teil dieser Gebäude ist erhalten geblieben, sodass ein Besuch des Geländes ein besseres Verständnis dafur vermittelt, wie große osmanische Komplexe des 16. Jahrhunderts aufgebaut waren.

Fur viele Besucher ist auch die Nekropole an der Moschee von Interesse, in der sich die Mausoleen von Suleyman dem Prächtigen und Hurrem Sultan befinden. In der Nähe liegt auch das Grabmal von Mimar Sinan. Die Moschee ist weiterhin in Betrieb, daher sollten Touristen die Gebetszeiten berucksichtigen, Ruhe bewahren, bedeckende Kleidung tragen und vor dem Betreten des Gebetssaals die Schuhe ausziehen.

Suleymaniye-Moschee auf der Karte

Suleymaniye-Moschee und Kulliye - Architektur und Nekropole

Die erhaltenen Bauten der Kulliye zeigen die gesellschaftliche Organisation des 16. Jahrhunderts.

Suleymaniye-Moschee

Kuppelsaal, Hof mit Arkaden und Ausblicke auf das Goldene Horn

Beim Besuch lohnt es sich, auf den großzugigen Innenhof mit Säulen aus Marmor und Granit sowie dem Brunnen fur die Waschungen in der Mitte zu achten. Im Gebäude selbst fällt der Blick gewohnlich sofort auf die große zentrale Kuppel, die von Halbkuppeln und massiven Stutzen getragen wird. Dank der vielen Fenster ist das Innere gut mit naturlichem Licht beleuchtet, und die dekorative Ausstattung wirkt zuruckhaltend und harmonisch.

Auf dem Gelände des Komplexes kann man zwischen den historischen Bauten der Kulliye spazieren und zu Bereichen gelangen, von denen sich weite Ausblicke auf das Goldene Horn und die dichte Bebauung des historischen Istanbul eroffnen. Fur Touristen ist dies nicht nur ein religioses Denkmal, sondern auch ein praktischer Ort, um das Ausmaß der osmanischen Stadt und ihre Planung auf den Hugeln zu spuren. Die Besichtigung dauert in der Regel länger als der Besuch nur der Moschee, besonders wenn man auch die Mausoleen aufsucht.

Es ist zu beachten, dass der Zugang zur Besichtigung während der Gebetszeiten eingeschränkt sein kann, und im Innenraum sollte man sich ruhig verhalten und die Gläubigen nicht storen. Frauen benotigen in der Regel ein Kopftuch, die Kleidung sollte Schultern und Knie bedecken, und die Schuhe werden vor dem Betreten ausgezogen. Fotografieren ist in der Regel erlaubt, sofern dies den Gottesdienst und die Besucher nicht stort.

In der Nähe befinden sich der Große Basar, die Sehzade-Moschee und der Stadtteil Eminonu mit der Uferpromenade am Goldenen Horn. Zur Suleymaniye gelangt man bequem zu Fuß bergauf von Eminonu oder Beyazit sowie mit offentlichen Verkehrsmitteln bis zu Haltestellen im historischen Zentrum Istanbuls und anschließend mit einem kurzen Spaziergang weiter.

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