Grabstatten des antiken Olympos
Grabstatten des antiken Olympos in Kemer, Turkei
Die Grabstatten des antiken Olympos befinden sich beim Dorf Cirali, an der Kuste sudlich von Kemer, innerhalb des Nationalparks Olympos-Beydaglari. Sie sind Teil der Ruinen der antiken Stadt, die in einem schmalen Kustental zwischen pinienbewachsenen Hangen liegen und zu einem Kieselstrand hinausfuhren.
Olympos gehorte seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. dem Lykischen Bund an und entwickelte sich in der hellenistischen und romischen Epoche. Die Grabdenkmaler spiegeln die Mischung lykischer und romischer Traditionen gut wider, daher sind die Nekropolen hier markant und vielfaltig.
Das archaologische Areal wird vom Bachbett des Akcay (Olympos Cay) geteilt. An den Hangen finden sich in den Fels geschlagene Kammern mit Fassaden, und auf Terrassen sowie an Pfaden stehen einzeln platzierte Sarkophage romischer Zeit. Der Erhaltungszustand ist unterschiedlich: Stellenweise sind Fragmente von Ornamenten und Inschriften zu erkennen, Teile der Oberflachen sind verwittert.
Der Besuch der Grabstatten wird meist mit einem Spaziergang durch das Tal zum Strand und der Besichtigung anderer Ruinen von Olympos verbunden. Hier lassen sich auf kleinem Raum verschiedene Typen antiker Bestattungen sehen und die Anlage der Nekropolen der Stadt nachvollziehen.
Grabstatten des antiken Olympos auf der Karte
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Grabstatten des antiken Olympos an den Hangen des Akcay-Tals
Die Pfade verlaufen zwischen steinernen Sarkophagen und Felsgrabstatten
Lykische Sarkophage und Felsgrabstatten an den Ufern des Akcay
Die Pfade fuhren entlang beider Ufer des Bachs zu einzelnen Gruppen von Grabdenkmalern. Auf Absatz en sind steinerne Sarkophage auf Postamenten mit Satteldachern zu erkennen; daneben finden sich Basen von Platten und Deckeln, die mit der Zeit verschoben wurden. In den Hang eingeschnittene Kammern mit Fassadenoffnungen liegen etwas hoher an den Hangen; einige von ihnen sind teilweise mit Erde und Vegetation bedeckt.
An einer Reihe von Sarkophagen haben sich Fragmente griechischer Inschriften und Spuren dekorativer Steinbearbeitung erhalten. Sichtbar sind fur Lykien typische Formelemente - hausartige Deckel, massive Basen, sauber bearbeitete Frontplatten. Einzelne Objekte sind mit Informationstafeln markiert, einige Bereiche sind zur Konservierung abgesperrt.
Die Route verlauft uber unbefestigte Wege und Pfade, stellenweise mit Wurzeln und Steinen, daher ist festes Schuhwerk obligatorisch. Entlang des Weges spenden Kiefern und Gebusch Schatten; das Bachbett muss nicht durchwatet werden - kleine Bruckchen sind vorgesehen. Die Besichtigung der Nekropolen lasst sich gut mit dem Besuch des zentralen Ruinenbereichs und dem Gang zum Strand am Mundungsbereich des Tals verbinden.
In der Nahe liegen das Naturphanomen Chimera Yanartas oberhalb von Cirali und die Ruinen von Phaselis nordlich davon, beim Ort Tekirova. Erreichen kann man den Ort von Kemer aus uber die D400 bis zur Abzweigung nach Cirali, anschliessend etwa 7 km auf der inneren Zufahrtsstrasse mit dem Auto oder per Dolmus; der Zugang zum Ruinenareal erfolgt von der Seite Ciralis uber den Kontrollpunkt am Strand.
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Fotos der Grabstatten von Olympos
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