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Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee
Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee

Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee

Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee in Kars

Die ehemalige Alexander-Newski-Kirche, heute als Fethiye-Moschee bekannt, befindet sich in Kars, im Bereich des sogenannten Neuen Kars – Stadtvierteln, die in der Zeit entstanden, als die Stadt zum Russischen Reich gehorte. Dieser Teil der Stadt unterscheidet sich deutlich durch eine regelmäßigere Planung und die steinerne Bebauung vom späten 19. bis fruhen 20. Jahrhundert.

Ursprunglich wurde das Gebäude als orthodoxe Militärkirche fur eines der russischen Regimenter errichtet. Von der ursprunglichen Gestalt ist bis heute das Hauptvolumen des Baus erhalten geblieben, obwohl die Kuppel und der Glockenturm verloren gingen. Trotz der Veränderungen sind in der Architektur noch immer Merkmale der russischen Kirchen- und Militärarchitektur jener Zeit erkennbar.

Später wurde das Gebäude zu einer Moschee umgebaut, und heute wird es weiterhin als aktives religioses Bauwerk genutzt. Dieser Wandel macht es zu einem anschaulichen Denkmal der komplexen Geschichte von Kars, wo sich in verschiedenen Epochen Kulturen, Konfessionen und staatliche Traditionen kreuzten.

Dieser Ort ist interessant fur alle, die das historische Erscheinungsbild der Stadt jenseits der mittelalterlichen Monumente besser verstehen mochten. Die Fethiye-Moschee zieht nicht nur durch ihre Geschichte an, sondern auch durch ihre Lage in Vierteln, in denen noch Spuren der russischen städtebaulichen Epoche zu sehen sind.

Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee auf der Karte

Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee in Neu-Kars

Das Gebäude bewahrt Spuren russischer Kirchenarchitektur und späterer Umbauten.

Ehemalige Alexander-Newski-Kirche - Fethiye-Moschee

Spuren eines russischen Militärtempels in den Vierteln von Neu-Kars

Bei der Besichtigung des Gebäudes lohnt es sich, auf das massive Steinmauerwerk, die strengen Proportionen und die Gesamtsilhouette zu achten, die es von den meisten osmanischen Moscheen der Region unterscheiden. Auch nach dem Umbau sind hier Elemente sichtbar, die auf die ursprungliche Bestimmung des Baus als orthodoxe Kirche des späten 19. Jahrhunderts hinweisen.

Besucher sollten bedenken, dass es sich um eine aktive Moschee handelt, daher hängt der Zugang zum Innenraum von den Gebetszeiten und den ortlichen Regeln ab. Die Kleidung sollte dezent sein, und während des Gottesdienstes ist es besser, sich auf die Außenbesichtigung zu beschränken. Besonders eindrucksvoll wirkt das Gebäude aus kurzer Entfernung, wenn sein Volumen und die Gestaltung der Fassaden gut sichtbar sind.

Einen Spaziergang hierher lässt sich gut mit der Besichtigung der benachbarten Straßen von Neu-Kars verbinden, wo Kasernen, Wohnhäuser und offentliche Gebäude aus der russischen Epoche erhalten geblieben sind. Wenn Zeit ist, kann man danach zur Festung von Kars oder in die zentralen Viertel der Stadt weitergehen, um eine andere historische Schicht der städtischen Bebauung zu sehen.

Am einfachsten erreicht man das Gebäude meist zu Fuß oder mit einer kurzen Taxifahrt aus dem Zentrum von Kars, da es sich innerhalb des Stadtgebiets befindet. Vor dem Besuch ist es sinnvoll zu klären, ob der Zugang fur Nichtmuslime zu der jeweiligen Zeit geoffnet ist.

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