Fotos des Domitianbogens
Tor des Domitianbogens
Tor des Domitianbogens auf dem Plateau von Pamukkale, Türkei
Der als Tor des Domitianbogens bekannte Bogen befindet sich im antiken Hierapolis auf dem Plateau von Pamukkale in der Umgebung von Denizli. Es handelt sich um ein monumentales dreitoriges Tor aus dem späten 1. Jahrhundert n. Chr., erbaut unter Kaiser Domitian auf Initiative des Prokonsuls Sextus Julius Frontinus. Es bildete den repräsentativen Stadteingang und öffnete die Hauptkolonnadenstraße von Hierapolis - die Straße des Frontinus.
Ursprünglich hatte die Anlage keine Verteidigungsfunktion. In spätantiker oder frühbyzantinischer Zeit wurden die Stadtwälle errichtet und der Bogen in die Befestigungsanlage einbezogen, wobei seitlich runde Türme hinzugefügt wurden. Der Unterschied in der Mauertechnik ist bis heute deutlich sichtbar: Die Steine der Türme sind größer und dunkler als die Blöcke des eigentlichen Bogens, was die verschiedenen Bauphasen klar erkennen lässt.
Solche Tore markierten die Stadtgrenze, regelten den Verkehr und ermöglichten die Kontrolle von Personen- und Warenströmen. Von hier aus lässt sich der zentrale Bereich der Ausgrabungen gut beginnen: Von dem Tor beginnt die Straße des Frontinus mit erhaltenen Säulenbasen und Fassadenfragmenten.
Das Denkmal ist Teil des archäologischen Komplexes Hierapolis-Pamukkale, eines UNESCO-Welterbes. Das Gelände ist für Besucher zugänglich; vor Ort sind informationstafeln mit einer kurzen Geschichte und Plänen aufgestellt.
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Der als Tor des Domitianbogens bekannte Bogen befindet sich im antiken Hierapolis auf dem Plateau von Pamukkale in der Umgebung von Denizli. Es handelt sich um ein monumentales dreitoriges Tor aus dem späten 1. Jahrhundert n. Chr., erbaut unter Kaiser Domitian auf Initiative des Prokonsuls Sextus Julius Frontinus. Es bildete den repräsentativen Stadteingang und öffnete die Hauptkolonnadenstraße von Hierapolis - die Straße des Frontinus.
Ursprünglich hatte die Anlage keine Verteidigungsfunktion. In spätantiker oder frühbyzantinischer Zeit wurden die Stadtwälle errichtet und der Bogen in die Befestigungsanlage einbezogen, wobei seitlich runde Türme hinzugefügt wurden. Der Unterschied in der Mauertechnik ist bis heute deutlich sichtbar: Die Steine der Türme sind größer und dunkler als die Blöcke des eigentlichen Bogens, was die verschiedenen Bauphasen klar erkennen lässt.
Solche Tore markierten die Stadtgrenze, regelten den Verkehr und ermöglichten die Kontrolle von Personen- und Warenströmen. Von hier aus lässt sich der zentrale Bereich der Ausgrabungen gut beginnen: Von dem Tor beginnt die Straße des Frontinus mit erhaltenen Säulenbasen und Fassadenfragmenten.
Das Denkmal ist Teil des archäologischen Komplexes Hierapolis-Pamukkale, eines UNESCO-Welterbes. Das Gelände ist für Besucher zugänglich; vor Ort sind informationstafeln mit einer kurzen Geschichte und Plänen aufgestellt.
Der repräsentative Eingang spiegelt den Wechsel von friedlicher zu defensiver Funktion der Stadt wider.
Dreitoriger Bogen am Eingang zur Straße des Frontinus
Vor dem Besucher öffnen sich drei Durchgänge, wobei der mittlere breiter ist als die seitlichen, was für römische Stadttore typisch ist. Der Bogen besteht aus sorgfältig behauenen Kalksteinblöcken; stellenweise sind noch Gesimsfragmente und Inschriftenreste erhalten. Von außen wie von innen ist die Dimension des Bauwerks und seine Rolle als repräsentativer Eingang gut ablesbar.
Hinter dem Bogen verläuft die klare Achse der Straße des Frontinus mit den Fundamenten der Kolonnaden und Fassadenfragmenten. Entlang dieser Route lassen sich die städtischen Bauten nacheinander besichtigen: in der Nähe sind die Ruinen öffentlicher Latrinen und Wasseranlagen zu sehen, weiter hinten eröffnet sich der Zugang zum Agora-Platz und zu Ensembles der spätrömischen Zeit.
Die verschiedenen Bauphasen sind an Farbe und Größe der Steine erkennbar: die später hinzugefügten runden Türme neben dem Tor sind aus massiveren, dunkleren Blöcken errichtet, während der eigentliche Bogen aus helleren Steinen besteht. Dieser Kontrast veranschaulicht, wie der friedliche Zugang in späterer Zeit Teil der Befestigungslinie wurde.
Das Tor liegt innerhalb des archäologischen Parks Hierapolis-Pamukkale. Markierte Fußwege führen von den Haupteingängen und von den Terrassen von Pamukkale dorthin; auf dem Gelände sind Wegweiser angebracht. In der Nähe befinden sich das Theater von Hierapolis und das Archäologische Museum im Gebäude der römischen Thermen.
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