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Freilichtmuseum Goreme

Freilichtmuseum Goreme

Freilichtmuseum Goreme in Goreme, Turkei - Felsenkirchen und Fresken

Das Freilichtmuseum Goreme befindet sich in Kappadokien, unweit des Zentrums von Goreme, und vereint eine Gruppe in Tuffstein gehauener Klosterbauten aus fruhchristlicher und byzantinischer Zeit. Es ist eines der bekanntesten Denkmäler der Region und Teil des UNESCO-Welterbes „Nationalpark Goreme und die Felsendenkmäler Kappadokiens“. Der Komplex hilft zu verstehen, wie das klosterliche Leben in den Felsentälern Zentralanatoliens organisiert war.

Der Hauptteil der erhaltenen Kirchen, Räume und Malereien stammt aus dem 10.-12. Jahrhundert, obwohl sich die Tradition des klosterlichen Ruckzugs hier schon fruher entwickelte. Im Inneren sind Kirchen, Kapellen, Speisesäle, Monchszellen und Wirtschaftsräume zu sehen, die durch Wege zwischen den Felsvorsprungen miteinander verbunden sind. Von besonderem Interesse sind die Wandmalereien: von fruheren, mit rotem Ocker ausgefuhrten Darstellungen bis hin zu gut erhaltenen mehrfarbigen Fresken mit biblischen Szenen und Heiligenbildern.

Zu den bekanntesten Bauwerken des Komplexes gehoren die Basiliuskirche, die Barbarakirche, die Apfelkirche, die Schlangenkirche, die Sandalenkirche und die Dunkle Kirche, die fur den Erhalt ihrer Malereien bekannt ist. Besonders hervorzuheben ist die Tokali-Kirche – die großte Kirche des Museumsareals, die sich neben dem Eingangsbereich befindet. Die in Grundriss und Gestaltung unterschiedlichen Gotteshäuser zeigen, wie sich die kunstlerischen Mittel und die Anlage der Felsenheiligtumer in Kappadokien wandelten.

Das Museum ist fur alle interessant, die nicht nur die typischen Landschaften von Goreme sehen, sondern auch die Geschichte des christlichen Kappadokiens besser verstehen mochten. Die Besichtigung erfolgt uber angelegte Wege und Plattformen, und Informationstafeln helfen bei der Orientierung innerhalb des Komplexes. Fur den Besuch sollte man ausreichend Zeit einplanen: Wichtig sind hier nicht nur die einzelnen Kirchen, sondern auch das Gesamtbild der klosterlichen Felsensiedlung.

Freilichtmuseum Goreme auf der Karte

Was man im Freilichtmuseum Goreme sehen kann

Die Besichtigung des Komplexes zeigt die Struktur des klosterlichen Lebens und die Entwicklung der kirchlichen Malerei.

Freilichtmuseum Goreme

Felsenkirchen und Fresken des 10.-12. Jahrhunderts in Tuffsteinfelsen

Während des Museumsbesuchs folgen Touristen einer Route zwischen den klosterlichen Felsenbauten und betreten mehrere Kirchen mit unterschiedlicher dekorativer Gestaltung. In einigen Innenräumen sind schlichte Ornamente und symbolische Darstellungen erhalten geblieben, in anderen ausfuhrliche Szenen aus dem Leben Christi, Heiligenfiguren und Evangelienmotive, ausgefuhrt in byzantinischer Tradition. Dadurch ist der Komplex nicht nur als archäologisches Denkmal interessant, sondern auch als Ort, an dem sich die Entwicklung der kirchlichen Malerei der Region nachvollziehen lässt.

Eines der bekanntesten Objekte ist die Dunkle Kirche, deren Fresken wegen des geringen Lichteinfalls gut erhalten geblieben sind; dafur gilt gewohnlich ein separates Ticket. Die Tokali-Kirche hebt sich durch ihre Große und den Reichtum ihrer Malereien hervor, und die Barbarakirche, die Apfelkirche und die Schlangenkirche ermoglichen den Vergleich verschiedener Typen von Felsenkirchen. Neben den Kirchen sind auf dem Gelände auch Monchszellen, Speisesäle und Wirtschaftsräume zu erkennen, was hilft, sich das Alltagsleben der Klostergemeinschaft vorzustellen.

Fur die Besichtigung empfiehlt sich bequemes Schuhwerk: Die Route fuhrt uber steinerne Wege, Stufen und Abschnitte mit unebenem Untergrund. In den Kirchen sollten die Besuchsregeln beachtet, die Malereien sorgsam behandelt und eventuelle Hinweise zu Fotoeinschränkungen vor Ort berucksichtigt werden. In der Nähe befinden sich außerdem die Aussichtspunkte von Goreme, das Liebestal und die Burg Uchisar, die oft in dieselbe Reise durch Kappadokien einbezogen werden.

Das Museum erreicht man vom Zentrum von Goreme in der Regel zu Fuß in etwa 20-25 Minuten oder mit dem Taxi in wenigen Minuten. Wenn Sie eine ausfuhrliche Besichtigung planen, kommen Sie am besten morgens, wenn sich auf der Route meist weniger Menschen befinden und sich die Innenräume der Kirchen angenehmer betrachten lassen.

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