Fotogalerie des Mausoleums
Grünes Mausoleum (Yeşil Türbe)
Grünes Mausoleum (Yeşil Türbe) - Bursa, Türkei
Das Grüne Mausoleum (Yeşil Türbe) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Bursa. Hier ruht Sultan Mehmed I, in der Nähe liegen die Gräber mehrerer seiner Kinder. Das Bauwerk gehört zum Grünen Komplex und steht auf einer Anhöhe im Stadtteil Yeşil östlich des Zentrums von Bursa.
Das Mausoleum wurde 1421 auf Anordnung von Sultan Murad II zum Gedenken an seinen Vater errichtet. Der Entwurf stammt von Hadji Ivaz Pascha, dem Architekten der Grünen Moschee. Nach dem schweren Erdbeben von 1855 und den folgenden Erschütterungen wurde das Gebäude restauriert; sein Erscheinungsbild aus dem frühen 15. Jahrhundert blieb dabei weitgehend erhalten.
Der Grundriss ist achteckig mit hohem Sockel, abgeschlossen wird das Bauwerk von einer hohen Kuppel unter einem konischen Dach. Außenfassaden und Innenraum sind mit grünen und türkisfarbenen Fliesen, Kalligraphien und komplexen geometrischen Ornamenten geschmückt - dies ist eines der besten Zeugnisse der frühosmanischen Keramikkunst.
Für Reisende ist es ein anschauliches Beispiel für die Entstehung osmanischer Architektur und dekorativer Traditionen. Die Atmosphäre der Gruft ist ruhig; beim Besuch sollte man Stille und angemessene Kleidung wahren.
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Das Grüne Mausoleum (Yeşil Türbe) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Bursa. Hier ruht Sultan Mehmed I, in der Nähe liegen die Gräber mehrerer seiner Kinder. Das Bauwerk gehört zum Grünen Komplex und steht auf einer Anhöhe im Stadtteil Yeşil östlich des Zentrums von Bursa.
Das Mausoleum wurde 1421 auf Anordnung von Sultan Murad II zum Gedenken an seinen Vater errichtet. Der Entwurf stammt von Hadji Ivaz Pascha, dem Architekten der Grünen Moschee. Nach dem schweren Erdbeben von 1855 und den folgenden Erschütterungen wurde das Gebäude restauriert; sein Erscheinungsbild aus dem frühen 15. Jahrhundert blieb dabei weitgehend erhalten.
Der Grundriss ist achteckig mit hohem Sockel, abgeschlossen wird das Bauwerk von einer hohen Kuppel unter einem konischen Dach. Außenfassaden und Innenraum sind mit grünen und türkisfarbenen Fliesen, Kalligraphien und komplexen geometrischen Ornamenten geschmückt - dies ist eines der besten Zeugnisse der frühosmanischen Keramikkunst.
Für Reisende ist es ein anschauliches Beispiel für die Entstehung osmanischer Architektur und dekorativer Traditionen. Die Atmosphäre der Gruft ist ruhig; beim Besuch sollte man Stille und angemessene Kleidung wahren.
Erleben Sie die Meisterschaft osmanischer Keramik und die Gestaltung der Sarkophage.
Keramische Ausstattung und der Sarkophag von Sultan Mehmed I
Im Inneren ist der zentrale Sarkophag Mehmeds I mit glasierten Fliesen und kalligraphischen Bändern verkleidet, darum stehen die Sarkophage seiner Söhne und Töchter. Der Mihrab ist mit Fayence fein ausgeführt, und die massive Eingangstür ist mit Holzschnitzereien mit geometrischen Sternen und Vielecken verziert.
Die gleichen Stern- und Vielecks-Kompositionen findet man an den Türen der Grünen Moschee und bei Zagnos Pascha in Balikesir, wo osmanische Meister Motive seldschukischer Dekoration weiterentwickelten. Im Grünen Mausoleum kann man Techniken und Ausstattungsdetails aus nächster Nähe betrachten und die Stile innerhalb eines Komplexes vergleichen.
In der Nähe befinden sich die Grüne Moschee und die Medrese Yeşil, in der ein Museum für türkisch-islamische Kunst untergebracht ist; auch der Komplex Emir Sultan ist fußläufig erreichbar. Vor Ort kann man die mit Fliesen belegten Fassaden fotografieren und in Ruhe die Gruft besichtigen.
Die Anfahrt ist einfach: Vom Zentrum von Bursa fahren städtische Busse in den Stadtteil Yeşil; von den Haltestellen sind es 5-10 Minuten zu Fuß; mit dem Taxi aus dem Zentrum dauert die Fahrt etwa 10-15 Minuten.
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