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Die Hohlen von Himmel und Holle
Die Hohlen von Himmel und Holle

Die Hohlen von Himmel und Holle

Die Hohlen von Himmel und Holle in Kizkalesi, Turkei

Die Hohlen von Himmel und Holle befinden sich unweit des Ferienortes Kizkalesi an der Mittelmeerkuste, neben den Ruinen des antiken Korykos. Sie zählen zu den bekanntesten Naturdenkmälern in diesem Teil der Provinz Mersin: Zwei große Karsttrichter haben sich im Kalkstein gebildet und ziehen seit der Antike mit ihrem ungewohnlichen Relief Aufmerksamkeit auf sich.

Der als Holle bekannte Trichter ist tiefer und wirkt rauer: Seine Wände sind fast senkrecht, und der Boden ist fur eine gewohnliche Besichtigung meist nicht zugänglich. Mit ihm wurden antike Mythen verbunden, darunter die Sage vom Ungeheuer Typhon. Heute betrachten Besucher diesen Teil der Anlage in der Regel von oben, von einer speziell eingerichteten Aussichtsplattform aus.

Der Himmelstrichter ist fur Besucher geoffnet. Nach unten fuhrt eine lange Treppe, und beim Abstieg wird deutlich, wie sich die Luft verändert: Unten ist es kuhler, feuchter und gruner. Am Grund haben sich die Reste eines fruhchristlichen Tempels erhalten, der oft als Kirche der Jungfrau Maria bezeichnet wird, und weiter befindet sich eine Hohle mit einer unterirdischen Quelle und einem charakteristischen Lichtspiel auf den feuchten Wänden.

Der Ort ist aus mehreren Grunden interessant: als Naturdenkmal, als Zeugnis antiker Vorstellungen von der Unterwelt und als Stätte des fruhchristlichen Erbes. Ein Ausflug hierher wird oft mit der Besichtigung der Burg von Kizkalesi und der archäologischen Uberreste von Korykos verbunden, daher eignet sich die Anlage gut fur eine kurze Route durch die Umgebung.

Die Hohlen von Himmel und Holle auf der Karte

Die Hohlen von Himmel und Holle und die Karsttrichter bei Kizkalesi

Hier sind Karstsenken, antike Ruinen und eine unterirdische Quelle nebeneinander zu sehen.

Die Hohlen von Himmel und Holle

Karsttrichter, antike Mythen und ein Tempel in der Tiefe des Einsturzes

Während des Besuchs verläuft der Hauptteil der Route durch den Himmelstrichter. Der Abstieg uber die Steinstufen dauert etwas und erfordert bequeme Schuhe, besonders bei heißem Wetter, doch gerade unten sind die Besonderheiten des ortlichen Karstreliefs am besten zu erkennen. Hier wird der Unterschied zwischen der trockenen Oberfläche und der feuchteren Umgebung am Grund sichtbar, wo die Vegetation dichter ist und die Temperatur meist etwas niedriger liegt.

Am Grund kann man die Ruinen einer kleinen byzantinischen Kirche besichtigen, die teilweise in die naturliche Vertiefung eingebaut ist. Erhalten sind Fragmente der Architektur und Reste von Wandmalereien, auch wenn ihr Zustand von den Erhaltungsbedingungen und dem Licht abhängt. Weiter fuhrt der Weg zum Hohlenteil, wo ein unterirdischer Wasserlauf zu horen ist und feuchte Kalksteinflächen sichtbar werden.

Der Hollentrichter liegt ganz in der Nähe, wird aber anders wahrgenommen: Er ist vor allem ein Aussichtspunkt, von dem aus das Ausmaß des Einsturzes und die Form seiner Wände gut zu erkennen sind. Fur viele Besucher ist gerade der Kontrast zwischen den beiden benachbarten Karstbildungen interessant – die eine ist fur den Abstieg zugänglich, die andere bleibt fast vollständig ein Objekt der äußeren Betrachtung. Unweit davon befinden sich auch die Ruinen von Korykos und die Meeresburg von Kizkalesi.

Am bequemsten erreicht man den Ort mit dem Auto oder Taxi aus dem Zentrum von Kizkalesi; die Fahrt dauert nicht lange. Im Sommer kommt man am besten morgens oder gegen Abend, da es auf der Treppe und den offenen Abschnitten sehr heiß werden kann.

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