Kirklar-Kirche
Kirklar-Kirche in Mardin, Turkei
Die Kirklar-Kirche befindet sich im alten Teil von Mardin, eingebettet in die dichte historische Bebauung an einem Hang. Sie ist eines der markanten christlichen Gotteshäuser der Stadt und mit der syrisch-orthodoxen Gemeinde verbunden, die uber lange Zeit ein wichtiger Teil des lokalen Lebens war. Der Name „Kirklar“, also „vierzig“, steht in Verbindung mit der Verehrung der vierzig Märtyrer und spiegelt die kirchliche Tradition wider.
Fur Besucher ist die Kirche vor allem als Teil des multikonfessionellen Erbes von Mardin interessant. In der Stadt stehen Moscheen, Kloster, Kirchen und alte Wohnhäuser aus hellem Stein nebeneinander, und Kirklar fugt sich gut in diesen historischen Kontext ein. Am Gebäude lassen sich die fur Mardin typische Steinarchitektur und eine zuruckhaltende kirchliche Gestaltung erkennen.
Im Inneren fallen meist der Gebetsraum, Elemente der Kirchenausstattung und die Atmosphäre eines aktiven Gotteshauses auf. Es handelt sich nicht um ein Museumsobjekt, sondern um einen Ort des Gottesdienstes, daher ist es während des Besuchs wichtig, Ruhe zu bewahren und den religiosen Ablauf zu berucksichtigen. Je nach Tageszeit und Gottesdiensten kann der Zugang zum Inneren eingeschränkt sein.
Die Besichtigung der Kirche wird meist in einen Spaziergang durch das alte Mardin eingebunden, wo man bequem zu Fuß von einem historischen Ort zum nächsten gelangen kann. Vor dem Besuch sollte man klären, ob die Kirche fur Touristen geoffnet ist, und sich außerdem vorab nach den Regeln fur das Fotografieren erkundigen. Dezente Kleidung und respektvolles Verhalten sind hier besonders angebracht.
Kirklar-Kirche auf der Karte
Die Kirklar-Kirche und das christliche Erbe des alten Mardin
Die Kirche ist aktiv und bewahrt die religiose Tradition der Stadt.
Syrisch-orthodoxe Kirche in einem alten Steinviertel
Die Kirklar-Kirche ermoglicht ein besseres Verständnis der christlichen Seite der Geschichte Mardins, die bei einer ersten Begegnung mit der Stadt nicht immer sofort sichtbar wird. Hier kann man auf den Grundriss des Gotteshauses, das Steinmauerwerk, die Bogenelemente und die traditionelle Gestaltung des Innenraums achten, wie sie fur ostchristliche Kirchen der Region typisch ist. Im Inneren bleibt die Atmosphäre streng religios und ohne museale Inszenierung.
Besuchern sind in der Regel die Außenbesichtigung des Gebäudes und, wenn die Kirche geoffnet ist, ein kurzer Besuch des Innenraums moglich. Im Inneren sollte man sich ruhig verhalten, Betende nicht storen und geschlossene Bereiche nicht betreten. Wenn gerade ein Gottesdienst stattfindet oder Vorbereitungen dazu laufen, kann die Besichtigung verkurzt werden.
Die Kirche lässt sich gut in eine Route durch das historische Zentrum von Mardin einbinden: In der Nähe befinden sich alte Straßen, Steinhäuser, andere religiose Gebäude und Aussichtspunkte mit Blick auf die Ebene. Dank der Nähe zu den wichtigsten Fußgängerstraßen der Altstadt kommt man normalerweise während eines Spaziergangs hierher, ohne eine separate Anfahrt zu benotigen.
Am einfachsten erreicht man die Kirche zu Fuß durch die Gassen des alten Mardin, orientiert am historischen Zentrum der Stadt. Da die Straßen hier schmal und stellenweise steil sind, ist bequemes Schuhwerk nutzlicher als eine Fahrt mit dem Auto direkt bis zum Eingang.
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Fotos der Kirche
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