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Mihrimah-Sultan-Moschee im Stadtteil Uskudar

Mihrimah-Sultan-Moschee im Stadtteil Uskudar

Mihrimah-Sultan-Moschee im Stadtteil Uskudar, Istanbul

Am asiatischen Ufer des Bosporus, bei dem zentralen Platz von Uskudar und den Faehrenanlegern, steht die Mihrimah-Sultan-Moschee. Sie ist eines von zwei Istanbuler Bauwerken, die nach der Tochter von Sultan Suleiman I benannt sind. Der Komplex in Uskudar wurde 1543–1548 nach einem Entwurf von Mimar Sinan errichtet und ist aufgrund seiner Lage an der Anlegestelle auch als Moschee am Anleger bekannt.

Das Gebaude stammt aus der fruhen Schaffenszeit Sinans. Der quadratische Gebetsraum ist von einer grossen zentralen Kuppel gedeckt, vor der Hauptfassade befindet sich eine bedeckte Galerie auf Saeulen, und ein einzelnes Minarett ragt empor. Grosse Fenster lassen viel Licht herein, im Hof steht ein Sadirvan fur die rituellen Waschungen.

Zum historischen architektonischen Ensemble gehoerten ein Medrese und ein Hamam; ein Teil der Bauten ging im Lauf der Zeit verloren oder wurde umgebaut, und die Moschee selbst wurde nach Erdbeben mehrfach restauriert. Die Moschee ist in Betrieb und ausserhalb der Zeiten des Gemeinschaftsgebets fur Besucher geoeffnet. Sie ist sowohl als Beispiel klassischer osmanischer Architektur des 16. Jahrhunderts interessant als auch eine praktische Station bei einem Spaziergang an der Promenade von Uskudar.

Mihrimah-Sultan-Moschee im Stadtteil Uskudar: Geschichte und Tipps zum Besuch

Liegt am Anleger und zeigt Merkmale der osmanischen Architektur des 16. Jahrhunderts.

Mihrimah-Sultan-Moschee im Stadtteil Uskudar

Fruehe Arbeit Sinans an den Anlegern des Bosporus

Aussen lassen sich die Proportionen des einkuppeligen Baukoerpers und die Saeulengalerie betrachten, man kann in den ruhigen Hof mit dem Sadirvan gelangen und das Gebaude von der Uferseite umrunden. Im Inneren fallen der marmorne Mihrab und der Minbar, die Haengeleuchter und der helle Saal dank der grossen Fenster auf.

Die Moschee ist in Betrieb, daher plant man den Besuch am besten ausserhalb der Zeiten des Gemeinschaftsgebets. Der Eintritt ist frei, beim Besuch ist schlichte Kleidung erforderlich, am Eingang werden die Schuhe ausgezogen. Ruhiges, respektvolles Verhalten wird empfohlen; Fotografieren ist meist erlaubt, erkundigen Sie sich jedoch vor Ort nach den Regeln.

In der Nahe liegen die Uferpromenade von Uskudar und die kleine Semsi-Pasa-Moschee, die ebenfalls mit Sinans Namen verbunden ist. In wenigen Gehminuten erreicht man Einkaufsstrassen und die Yeni-Valide-Moschee, und vom Ufer aus ist der Jungfrauenturm auf der kleinen Insel gut zu sehen.

Am bequemsten gelangt man mit der Faehre zu den Anlegern von Uskudar vom europaischen Ufer oder mit dem Zug der Linie Marmaray bis zur Station Uskudar; ausserdem eignet sich die Metrolinie M5, Station Uskudar.

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