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Nationalreservat Olympos

Nationalreservat Olympos

Nationalreservat Olympos in Kemer, Turkei - Ruinen und Kustennatur

Das Nationalreservat Olympos liegt an der Mittelmeerkuste sudwestlich des Zentrums von Kemer, abseits der Ferienorte Cirali und Olympos. Dieses Gebiet ist Teil des Nationalparks Beydaglari Sahili und vereint Berghänge, Waldflächen, Kustenbuchten und archäologische Denkmäler. Von Antalya aus fährt man in der Regel uber die Straße D400 hierher, und von Kemer aus nimmt die Fahrt deutlich weniger Zeit in Anspruch.

Der wichtigste historische Teil des Reservats ist mit der antiken Stadt Olympos verbunden, einer der Städte des alten Lykien. In der romischen und byzantinischen Zeit behielt sie ihre Bedeutung als Kustensiedlung und Hafen, wurde jedoch später aufgegeben. Heute sind auf dem Gelände Ruinen von Steinmauern, Sarkophage, Uberreste offentlicher Gebäude sowie Fragmente einer Brucke, eines Theaters und antiker Bebauung zu sehen, verborgen zwischen den Bäumen auf beiden Seiten des Flusstals.

Der Naturteil der Gegend ist nicht weniger bemerkenswert. Hier verbinden sich Kiefernwälder, Bereiche mediterraner Vegetation und felsige Hänge des Beydaglari-Gebirgszugs. In der Nähe befinden sich der Strand von Cirali sowie der Strand von Olympos, wo in der warmen Jahreszeit Einschränkungen zum Schutz der Nistplätze der Meeresschildkroten Caretta caretta gelten.

Ein weiteres bekanntes Merkmal dieser Gegend ist Yanartas, auch Chimära genannt, ein Abschnitt am Berghang mit naturlichen Gasaustritten, an dem das ganze Jahr uber kleine Flammen brennen. Durch die Verbindung von archäologischen Ruinen, Kuste und Gebirgslandschaften ist Olympos fur alle interessant, die nicht nur die Strände der Umgebung von Kemer sehen mochten, sondern auch die vielfältigere Seite dieser Region.

Nationalreservat Olympos auf der Karte

Nationalreservat Olympos in Kemer - Archäologie und Naturzonen

Hier liegen die Ruinen einer antiken Stadt, Kiefernwälder und Kustenbuchten nebeneinander.

Nationalreservat Olympos

Ruinen einer antiken Stadt zwischen Wald, Meer und Berghängen

Ein Besuch des Gebiets beginnt in der Regel mit dem Zugang zur archäologischen Zone, wo ein Weg entlang eines Baches und durch Bereiche alter Bebauung fuhrt. Hier kann man lykische und romische Sarkophage, Uberreste von Straßen, gewolbte Bauwerke sowie Fragmente von Tempel- und Wohngebäuden betrachten. Die Ruinen sind nicht in einem kompakten Ensemble zusammengefasst, daher ähnelt der Spaziergang eher einer Route durch eine Naturlandschaft mit historischen Objekten als dem Besuch eines klassischen Freilichtmuseums.

Nach dem archäologischen Teil gehen viele weiter zum Meer. Der Strand von Olympos ist mit Kies und Sand bedeckt, der Zugang zum Wasser ist recht offen, und die Kustenlinie bewahrt ihren naturlichen Charakter ohne dichte städtische Bebauung. In der Umgebung verlaufen außerdem Wanderwege des Lykischen Weges, und im hoher gelegenen Teil des Nationalparks befindet sich der Berg Tahtali, bekannt fur seine Panoramen und die Seilbahn.

Fur den Besuch sollte man die Naturschutzbestimmungen berucksichtigen: An der Kuste und in der Nistzone der Schildkroten konnen saisonale Einschränkungen gelten, besonders in den Abend- und Nachtstunden. Nach Yanartas steigt man gewohnlich separat uber einen steinigen Pfad von Cirali aus auf; dorthin geht man meist näher zum Sonnenuntergang oder nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Flammen besser sichtbar sind. In der Nähe kann man auch die Ruinen von Phaselis besichtigen, wo antike Straßen, ein Aquädukt und Buchten zum Baden erhalten geblieben sind.

Vom Zentrum von Kemer aus gelangt man in der Regel uber die Straße D400 in Richtung Cirali und Olympos, далее - по местной дороге к входу на территорию заповедника.

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