Fotos der Selimiye-Moschee
Selimiye-Moschee
Selimiye-Moschee in Konya, Türkei, Beispiel osmanischer Architektur des 16. Jahrhunderts
Die Selimiye-Moschee ist eine osmanische Moschee aus dem 16. Jahrhundert im historischen Zentrum von Konya, im Stadtteil Karatay, neben dem Mevlana-Museum am Mevlana-Platz. Sie ist eines der markanten Wahrzeichen im fußgängerfreundlichen Bereich der Stadt und ein typisches Beispiel klassischer osmanischer Sakralarchitektur.
Der Bau wurde auf Befehl des Şehzade Selim, des späteren Sultans Selim II., während seiner Statthalterschaft in Konya begonnen. Die Arbeiten wurden um 1570 abgeschlossen. Das Projekt wird der Schule von Mimar Sinan zugeschrieben, was die klare Grundrissgestaltung und die ausgewogenen Proportionen des Gebäudes erklärt.
Die Moschee ist aus behauenem Stein errichtet. Die zentrale Kuppel ruht auf massiven Bögen und Pfeilern, vor dem Haupteingang befindet sich ein arkadierter Portikus mit mehreren kleinen Kuppeln. Die Rundbogenöffnungen sind mit kontrastierenden Streifen aus rotem und hellem Stein geschmückt, und mehrere Eingänge führen von der Platzseite und den angrenzenden Straßen in das Gebäude.
Die Moschee ist in Nutzung. Besucher sollten die Gebetszeiten beachten, vor dem Betreten des Gebetsraums die Schuhe ausziehen, einen angemessenen Kleidungsstil einhalten und sich ruhig verhalten. Die günstige Lage neben dem Mevlana-Museum macht sie zu einer naheliegenden Station bei einem Rundgang durch das Zentrum von Konya.
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Die Selimiye-Moschee ist eine osmanische Moschee aus dem 16. Jahrhundert im historischen Zentrum von Konya, im Stadtteil Karatay, neben dem Mevlana-Museum am Mevlana-Platz. Sie ist eines der markanten Wahrzeichen im fußgängerfreundlichen Bereich der Stadt und ein typisches Beispiel klassischer osmanischer Sakralarchitektur.
Der Bau wurde auf Befehl des Şehzade Selim, des späteren Sultans Selim II., während seiner Statthalterschaft in Konya begonnen. Die Arbeiten wurden um 1570 abgeschlossen. Das Projekt wird der Schule von Mimar Sinan zugeschrieben, was die klare Grundrissgestaltung und die ausgewogenen Proportionen des Gebäudes erklärt.
Die Moschee ist aus behauenem Stein errichtet. Die zentrale Kuppel ruht auf massiven Bögen und Pfeilern, vor dem Haupteingang befindet sich ein arkadierter Portikus mit mehreren kleinen Kuppeln. Die Rundbogenöffnungen sind mit kontrastierenden Streifen aus rotem und hellem Stein geschmückt, und mehrere Eingänge führen von der Platzseite und den angrenzenden Straßen in das Gebäude.
Die Moschee ist in Nutzung. Besucher sollten die Gebetszeiten beachten, vor dem Betreten des Gebetsraums die Schuhe ausziehen, einen angemessenen Kleidungsstil einhalten und sich ruhig verhalten. Die günstige Lage neben dem Mevlana-Museum macht sie zu einer naheliegenden Station bei einem Rundgang durch das Zentrum von Konya.
Der großzügige Kuppelsaal und die nüchterne dekorative Tradition heben die religiöse Funktion hervor.
Klassische osmanische Moschee beim Mevlana-Museum
Im Inneren sehen Besucher eine geräumige Halle unter der Kuppel mit Betonung auf Licht und Symmetrie. Die Ausstattung ist zurückhaltend und traditionell - kalligrafische Tafeln, Ornamente an Gesimsen und Kuppelpendentifs, farbige Glasfenster, die sanftes Tageslicht einlassen. Der Gebetsbereich ist durch ein niedriges Geländer abgetrennt, Mihrab und Minbar sind im Stil der Epoche gestaltet.
Außen fällt der arkadierte Portikus mit kleinen Kuppeln und die gestreiften Steinbögen ins Auge, charakteristisch für osmanische Bauten des 16. Jahrhunderts. Es lässt sich gut die Schnitzerei an Portalen und Fenstergittern betrachten, und von der Vorfläche vor dem Eingang bietet sich ein Blick auf den Mevlana-Platz und den Hauptkomplex des Museums. Fotografieren ist in der Regel außerhalb der Gebetszeiten erlaubt - wichtig ist es, Ruhe zu wahren und den Betenden Respekt zu erweisen.
In der Nähe liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums: das Mevlana-Museum nur wenige Schritte entfernt, die Aziziye-Moschee mit barocken Zügen und ein überdachter Basar - alles in wenigen Gehminuten. Etwas weiter auf der Route befinden sich der Alaeddin-Hügel mit der gleichnamigen Moschee und die Medrese İnce-Minare, die man zu Fuß erreichen kann.
Am einfachsten erreicht man sie zu Fuß vom Zentrum von Konya: vom Alaeddin-Hügel dauert der Weg etwa 10-15 Minuten die Mevlana-Straße entlang. Zum Mevlana-Platz fahren städtische Busse und Taxis, die Haltestellen liegen in den angrenzenden Straßen.
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