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Konya

Konya Reisefuhrer zum Mevlana-Museum

Konya, Türkei

Konya liegt in Zentralanatolien im Suden der Region auf dem anatolischen Hochplateau. Die Stadt ist ein bedeutendes Binnenzentrum und kein Reiseziel an der Kuste; ein Gewässer prägt ihre Lage nicht. Die Umgebung ist flach, mit weitem Hochland und Steppenlandschaft im Hintergrund.

In Konya treffen ausgeprägte seldschukische und osmanische Geschichtsschichten aufeinander. Im 12. und 13. Jahrhundert war die Stadt Hauptstadt des Sultanats der Rum-Seldschuken, und diese Vergangenheit ist bis heute an Bauwerken wie der Alaeddin-Moschee auf dem Alaeddin-Hugel, der Karatay-Medrese und der Ince-Minareli-Medrese ablesbar. Die osmanische Zeit ist durch die Selimiye-Moschee neben dem Mevlana-Komplex vertreten. Zusammen bilden diese Orte eine dichte Konzentration mittelalterlicher islamischer Architektur neben einem der wichtigsten osmanischen Bauwerke der Stadt.

Konya steht fur religioses Erbe, Museen und historische Architektur, nicht fur klassischen Urlaub im Sinne eines Bade- oder Resortziels. Die enge Verbindung zu Dschalal ad-Din Rumi, vor Ort als Mevlana bekannt, und die Rolle der Stadt als bedeutendes Zentrum der Mevlevi-Tradition machen Konya besonders passend fur kulturorientierte Spaziergange oder einen kurzen Aufenthalt mit Schwerpunkt auf historischen Orten und spirituellem Erbe. Sema-Zeremonien sind ein wichtiger Teil der kulturellen Identitat der Stadt.

Am bekanntesten ist das historische Umfeld des Mevlana-Komplexes, wahrend der Alaeddin-Hugel einen weiteren zentralen Geschichtsbereich im Stadtzentrum bildet. Breite moderne Alleen durchziehen das Zentrum, das zugleich einen historischen Kern rund um diese Bereiche besitzt. Wer sich in der Stadt bewegt, wechselt daher standig zwischen modernen Stadtstrassen und alteren Monumentalbauten. Der Flughafen Konya bietet Anbindung per Flugzeug, Hochgeschwindigkeitszuge verbinden die Stadt mit Ankara, und das Strassenbahnnetz ist fur Fahrten zwischen den zentralen Bereichen und den wichtigsten Stadtvierteln praktisch.

Konya hat kontinentales Klima mit heissen, trockenen Sommern und kalten Wintern. Fur Besichtigungen sind Fruhling und Herbst meist die angenehmsten Jahreszeiten. Wer zu Fuss unterwegs sein mochte, sollte vor allem die grosse Sommerhitze und sehr kalte Wintertage meiden.

Konya auf der Karte

Konya: Sehenswürdigkeiten, interessante Orte für Ausflüge

Mevlana-Kloster, Selimiye-Moschee, Aziziye-Moschee, Tuz-See

Sehenswurdigkeiten in Konya vom Mevlana-Museum bis Sille

Seldschukische Kuppeln, Derwischtradition und etli ekmek zwischen breiten Alleen

Konya

Mevlana, Alaeddin-Hugel und die historische Innenstadt von Konya

Auf breite moderne Alleen folgt eine historische Innenstadt, deren wichtigste Bereiche rund um das Mevlana-Viertel und den Alaeddin-Hugel liegen. Hier sind die seldschukischen und osmanischen Schichten Konyas besonders gut erkennbar. Das Mevlana-Museum ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, wahrend die Alaeddin-Moschee auf dem Alaeddin-Hugel zu den wichtigsten historischen Moscheen und zu den zentralen Bauwerken aus seldschukischer Zeit zahlt. Die Karatay-Medrese und die Ince-Minareli-Medrese erganzen diese bedeutende Gruppe mittelalterlicher islamischer Monumente, und die Selimiye-Moschee neben dem Mevlana-Komplex gehort zu den wichtigsten osmanischen Bauwerken im Zentrum. Zusammen zahlen sie zu den wichtigsten Sehenswurdigkeiten der historischen Innenstadt von Konya.

Das Mevlana-Museum gruppiert sich um Rumis Mausoleum und eine ehemalige Derwisch-Lodge. Es ist das bekannteste Museum der Stadt und steht im Zentrum von Konyas religioser und kultureller Identitat. Ausserhalb des Zentrums wird das nahe gelegene Sille vor allem wegen seiner alten Steinhauser und seines religiosen Erbes besucht. Nach den vorliegenden Angaben gehoren weder Kuste noch Hafen oder Uferpromenade zum Besuchserlebnis in Konya.

Wenn sie stattfinden, konnen Besucher Sema-Zeremonien erleben und damit einen wichtigen Teil der kulturellen Identitat der Stadt als bedeutendes Zentrum der Mevlevi-Tradition kennenlernen. Im Dezember erinnern die Seb-i Arus-Gedenkfeiern an den Todestag Rumis und ziehen viele Besucher an. Eine weitere wichtige Aktivitat ist ein Ausflug nach Sille bei Konya. Kulinarisch gilt etli ekmek als eines der typischen Gerichte der Stadt, und firin kebabi ist eine weitere fest etablierte lokale Spezialitat, die traditionell langsam im Ofen gegart wird.

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Stadtdetails

Stadtüberblick – Fakten und Daten für Reisende

Einwohnerzahl
2.30M
Stadttyp
Kulturzentrum
Land

Fur wen sich eine Reise nach Konya lohnt

Lohnt sich eine Reise nach Konya? Ja, besonders fur Besucher, die sich fur eines der wichtigsten religiosen und kulturellen Reiseziele der Turkei interessieren. Die Stadt ist mehr als ein Ort mit nur einem Schwerpunkt: Hier kommen Rumis Vermachtnis, die Mevlevi-Tradition, das Erbe einer seldschukischen Hauptstadt und osmanische Monumente in einer Stadt zusammen. Zu den wichtigsten Aktivitaten gehoren der Besuch des Mevlana-Museums, seldschukische Bauwerke, Sema-Zeremonien, wenn sie angeboten werden, und ein Abstecher nach Sille.

Die beste Reisezeit sind Fruhling und Herbst, wenn die Bedingungen fur Besichtigungen zu Fuss meist am angenehmsten sind. Der Sommer ist heiss und trocken, wahrend der Winter kalte Bedingungen mit sich bringt, die das Gehen in der Stadt weniger angenehm machen konnen.

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