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Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin
Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin

Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin

Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin in Cemberlitas, Istanbul

Die verbrannte Säule des Kaisers Konstantin befindet sich im historischen Teil Istanbuls, im Stadtteil Cemberlitas, unweit des Sultanahmet-Platzes und des Großen Basars. Sie ist eines der wenigen erhaltenen Denkmäler des Konstantinsforums - eines wichtigen städtischen Raums des fruhbyzantinischen Konstantinopels.

Die Säule wurde im 4. Jahrhundert auf Befehl von Kaiser Konstantin dem Großen errichtet. Ursprunglich diente sie als Sockel fur eine Statue des Kaisers, doch der obere Teil des Bauwerks und die Statue selbst gingen im Mittelalter nach schweren Beschädigungen verloren. Im Laufe ihrer langen Geschichte litt das Denkmal mehrfach unter Bränden und Erdbeben und wurde zudem verstärkt und repariert.

Der Name „verbrannte Säule“ steht im Zusammenhang mit den Feuerspuren, die nach großen Stadtbränden auf dem Stein zuruckblieben. Das heutige Erscheinungsbild der Säule unterscheidet sich deutlich vom ursprunglichen: Heute sieht man einen massiven Schaft aus Porphyrtrommeln, die mit Metallreifen zusammengehalten werden und auf einem späteren Sockel stehen.

Dieser Ort ist interessant fur alle, die sich die Anlage des antiken Konstantinopels besser vorstellen und ein authentisches Denkmal aus der Zeit Konstantins sehen mochten. Die Besichtigung dauert in der Regel nicht lange, doch die Säule ergänzt einen Spaziergang durch das historische Zentrum Istanbuls und zu den benachbarten byzantinischen und osmanischen Denkmälern sehr gut.

Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin auf der Karte

Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin - Besichtigung und Informationen

Das Denkmal zeigt die Uberreste des Konstantinsforums und die Spuren einer langen Geschichte.

Verbrannte Säule des Kaisers Konstantin

Spätromisches Denkmal zwischen den Straßen des historischen Istanbuls

Heute steht die Säule mitten in einem belebten Stadtraum und ist durch den dunklen Stein und die Metallverstärkungen, die infolge späterer Sicherungsmaßnahmen hinzugekommen sind, leicht zu erkennen. Am besten betrachtet man das Denkmal aus kurzer Entfernung: So sind die einzelnen Porphyrblocke, die Spuren der Zeit und die Unterschiede zwischen den antiken und späteren Konstruktionselementen gut sichtbar.

Es handelt sich nicht um ein Museumsobjekt mit Innenräumen oder Ausstellung, sondern um ein Straßenmonument, das meist während eines Spaziergangs durch das Viertel besichtigt wird. In der Nähe gibt es keine große Aussichtsplattform, daher kommen Besucher vor allem wegen des historischen Kontexts hierher - um ein erhaltenes Fragment des Konstantinsforums zu sehen und sich vorzustellen, wie das Zentrum der byzantinischen Hauptstadt aussah.

In der Nähe befinden sich der Große Basar, der Sultanahmet-Platz, die Basilika-Zisterne und die Säule Konstantins VII. Porphyrogennetos, sodass sich ein Besuch gut mit einer Route durch die Altstadt verbinden lässt. Man erreicht den Ort mit der Straßenbahn T1 bis zur Haltestelle „Cemberlitas“, von der das Denkmal in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.

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