Siegesdenkmal
Siegesdenkmal in Bischkek, Kirgisistan
Das Siegesdenkmal befindet sich auf dem Siegesplatz im Zentrum von Bischkek und zählt zu den wichtigsten Gedenkstätten der Stadt, die mit der Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg verbunden sind. Die Komposition wurde 1985 anlässlich des 40. Jahrestags des Sieges eroffnet. An dem Projekt arbeiteten die Architekten W. Buchajew und W. Lysenko sowie die Bildhauer M. Anikuschkin und T. Sadykow.
Das Hauptelement des Denkmals sind drei hohe gebogene Bogen, die eine Form bilden, die an das Gerust einer kirgisischen Jurte und den Tunduk erinnert. Unter ihnen brennt das Ewige Feuer, daneben befindet sich die Skulptur einer Mutter mit erhobener Schale. Diese Losung verbindet das Kriegsthema mit nationalen architektonischen Bildern und macht das Denkmal leicht erkennbar.
Zur Komposition gehoren auch weitere skulpturale Elemente, die den Soldaten und der Ruckkehr aus dem Krieg gewidmet sind, und an den Seiten sind Gedenktafeln mit Namen und Inschriften angebracht. Fur Touristen ist dies nicht nur ein bedeutendes historisches Objekt, sondern auch ein anschauliches Beispiel sowjetischer monumentaler Architektur im Stadtraum von Bischkek.
Man kommt hierher, um einen der bekanntesten Gedenkplätze der Hauptstadt zu sehen, Blumen niederzulegen oder das Denkmal während eines Spaziergangs durch den zentralen Teil der Stadt einfach in Ruhe zu betrachten. Besonders bedeutsam wird der Ort an Gedenktagen, wenn hier offizielle Zeremonien und Gedenkveranstaltungen stattfinden.
Siegesdenkmal auf der Karte
Siegesdenkmal auf dem Siegesplatz im Zentrum von Bischkek
Ein Denkmal, das der Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg gewidmet ist.
Drei Bogen, Ewiges Feuer und das Bild der Mutter unter dem Tunduk
Der Siegesplatz ist als offener Gedenkraum gestaltet, daher lässt sich das Denkmal bequem von verschiedenen Punkten aus betrachten. Am besten erkennbar ist die zentrale Idee der Komposition: Drei Bogen laufen uber dem Feuer zusammen und schaffen eine klare Silhouette, während die Frauenfigur unter ihnen das Thema des Wartens, des Verlusts und der Erinnerung an jene betont, die nicht aus dem Krieg zuruckkehrten.
Beim Besuch sollte man nicht nur auf die zentrale Skulptur achten, sondern auch auf die seitlichen Elemente des Ensembles - sie ergänzen die Grundidee und entfalten das Thema der Front und der Heimkehr. Besonders ausdrucksstark ist das Denkmal am Abend, wenn die Linien der Bogen und das Feuer im Zentrum der Komposition gut sichtbar sind.
In der Nähe befinden sich weitere Orte im Zentrum von Bischkek, die oft in einen Stadtrundgang zu Fuß einbezogen werden, darunter der Ala-Too-Platz, der Panfilow-Park und mehrere große Straßen der Stadt mit Verwaltungs- und offentlichen Gebäuden. So lässt sich die Besichtigung des Denkmals gut mit einem Spaziergang durch das Zentrum verbinden.
Man erreicht den Ort mit offentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Taxi bis zum Siegesplatz, danach sind es noch einige Minuten zu Fuß bis zum Denkmal. Vor Ort reicht die Zeit in der Regel fur einen kurzen Halt, Fotos und eine ruhige Besichtigung aller Teile des Ensembles aus.
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Fotos des Denkmals
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