Hagia Sophia
Hagia Sophia in Sultanahmet, Istanbul, Turkei
Die Hagia Sophia befindet sich im Stadtteil Sultanahmet, im historischen Zentrum Istanbuls, neben der Blauen Moschee, dem Sultanahmet-Platz, der Cisterna Basilica und dem Topkapi-Palast. Dank dieser Lage lässt sie sich bequem in eine Route zu den wichtigsten Sehenswurdigkeiten des ehemaligen Konstantinopels und des osmanischen Istanbuls einbeziehen.
Das heutige Gebäude der Hagia Sophia wurde in den Jahren 532-537 auf Anordnung von Kaiser Justinian I. errichtet, nachdem der fruhere Tempel während des Nika-Aufstands zerstort worden war. Im Laufe ihrer Geschichte war sie die Hauptkathedrale des Byzantinischen Reiches, danach eine Moschee des Osmanischen Reiches, im 20. Jahrhundert ein Museum und ist seit 2020 wieder als Moschee in Betrieb. Dieser Funktionswechsel spiegelt die komplexe Geschichte der Stadt gut wider und macht das Bauwerk besonders interessant fur alle, die die Vergangenheit Istanbuls besser verstehen mochten.
Die Hagia Sophia ist bekannt fur ihre gewaltige Kuppel, das System aus Halbkuppeln, die Marmorverkleidung und die Kombination architektonischer Losungen aus verschiedenen Epochen. Im Inneren sind byzantinische Mosaike, islamische Elemente der Innenausstattung, der Mihrab, die Minbar und große kalligrafische Medaillons zu sehen. Das heutige Erscheinungsbild des Gebäudes wird außerdem von den Minaretten und äußeren Verstärkungen geprägt, die in verschiedenen Zeiträumen nach Erdbeben und Umbauten hinzugefugt wurden.
Fur Touristen ist die Hagia Sophia nicht nur als herausragendes Architekturdenkmal interessant, sondern auch als Ort, an dem in einem Raum die Spuren des byzantinischen und osmanischen Erbes sichtbar sind. Sie gehort zum UNESCO-Weltkulturerbe "Historische Bereiche von Istanbul", weshalb ein Besuch in der Regel zu einem wichtigen Teil des Kennenlernens der Stadt wird.
Hagia Sophia auf der Karte
Hagia Sophia - Geschichte, Architektur und Besuchsregeln
Ein Ort, an dem byzantinische und osmanische Architekturschichten aufeinandertreffen.
Kuppel, Mosaike und Spuren zweier imperialer Epochen
Der Innenraum der Hagia Sophia wird vor allem durch die Große des zentralen Langhauses und der etwa 55 Meter hohen Kuppel wahrgenommen. Hier lohnt es sich, auf die Marmorsäulen, die Verkleidung aus mehrfarbigem Stein, die oberen Galerien und die Bereiche byzantinischer Mosaike zu achten, die trotz späterer Veränderungen erhalten geblieben sind. Die osmanische Zeit ist durch den Mihrab, die Minbar, die Sultansloge und die großen runden Medaillons mit arabischer Kalligrafie vertreten.
Bei einem Besuch ist es wichtig zu berucksichtigen, dass das Gebäude als Moschee genutzt wird. Fur den Eintritt ist dezente Kleidung erforderlich, zu manchen Zeiten kann der Zugang fur Touristen wegen der Gebete eingeschränkt sein, und einige Bereiche im Inneren sind nicht frei zugänglich. Frauen benotigen in der Regel ein Tuch zur Bedeckung des Kopfes, und in den Gebetsbereichen werden die Schuhe ausgezogen oder spezielle Beutel verwendet.
Die Besichtigung wird gewohnlich mit einem Spaziergang uber den Sultanahmet-Platz kombiniert: In wenigen Minuten erreichbar sind die Blaue Moschee, die Cisterna Basilica, die Archäologischen Museen Istanbuls und der Topkapi-Palast. Das ist praktisch, wenn Sie an einem Tag mehrere zentrale Sehenswurdigkeiten des historischen Zentrums sehen mochten.
Am einfachsten ist die Anreise mit der Straßenbahnlinie T1 bis zur Haltestelle Sultanahmet, von der aus die Hagia Sophia in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist. Am besten kommt man morgens oder außerhalb der Stoßzeiten, wenn sich am Eingang in der Regel weniger Menschen befinden.
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Fotos der Hagia Sophia
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