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Laleli-Moschee

Laleli-Moschee

Laleli-Moschee in Istanbul, Turkei - osmanische Moschee des 18. Jahrhunderts

Die Laleli-Moschee befindet sich im Stadtteil Laleli im europäischen Teil Istanbuls, unweit der Ordu-Straße und des Beyazit-Platzes. Sie ist eine der bemerkenswerten osmanischen Moscheen des 18. Jahrhunderts, die auf Anordnung von Sultan Mustafa III. als Teil eines religios-karitativen Komplexes erbaut wurde. Heute ist sie weiterhin eine aktive Moschee und ein wichtiger Orientierungspunkt im historischen Zentrum der Stadt.

Das Gebäude gehort zu einer Zeit, in der sich der Einfluss des europäischen Barocks in der osmanischen Architektur verstärkte. Im Erscheinungsbild der Moschee zeigt sich dies in der plastischen Gestaltung der Fassaden, der Ausfuhrung der Fenster und im allgemeinen Charakter des Dekors, während Grundriss und Komposition die Traditionen der klassischen osmanischen Baukunst bewahren. Dadurch wird Laleli oft als Beispiel einer Ubergangsphase in der Architektur Istanbuls betrachtet.

Fur Besucher ist die Moschee nicht nur als religioses Denkmal interessant, sondern auch als Teil der Stadtgeschichte. Rund um sie hat sich ein lebhaftes Handelsviertel entwickelt, daher lässt sich ein Besuch hier gut mit einem Spaziergang durch die alten Viertel verbinden, in denen das Alltagsleben im Zentrum Istanbuls besonders gut spurbar ist. Der Innenraum der Moschee zieht in der Regel mit seiner ruhigen Atmosphäre, seinen Proportionen und dem naturlichen Licht an.

Die Laleli-Moschee eignet sich fur alle, die ein weniger bekanntes, aber aussagekräftiges Denkmal der osmanischen Epoche abseits der am stärksten frequentierten Touristenrouten sehen mochten. Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie sich das Erscheinungsbild der Hauptstadt des Reiches im 18. Jahrhundert veränderte, und lenkt die Aufmerksamkeit auf Details, die bei großeren und bekannteren Bauwerken leicht ubersehen werden.

Laleli-Moschee auf der Karte

Laleli-Moschee - Architektur, Innenraum und nahegelegene Orientierungspunkte

Der Innenraum zeichnet sich durch Proportionen, naturliches Licht und die gewahrte Stille aus.

Laleli-Moschee

Osmanische Architektur des 18. Jahrhunderts mit barocken Zugen

Bei der Besichtigung lohnt es sich, auf die hohe Kuppel, die zweigeschossige Gestaltung der Fassaden, die Ausfuhrung der Bogen und die Minarette zu achten, die die Vertikale des Gebäudes betonen. Im Inneren fallen gewohnlich der Gebetssaal, der Mihrab, der Minbar und das Licht auf, das durch zahlreiche Fenster einfällt. Wie in anderen aktiven Moscheen sollten Besucher Ruhe bewahren, geschlossene Kleidung wählen und die Gebetszeiten berucksichtigen.

Der Laleli-Komplex umfasste historisch nicht nur die Moschee selbst, sondern auch Bauten, die mit dem Alltagsleben der Stadt und karitativen Funktionen verbunden waren. Das hilft zu verstehen, dass solche Bauwerke im osmanischen Istanbul keine einzelnen Gebäude waren, sondern Teil eines breiteren städtischen Umfelds. Auch wenn viele Elemente des Komplexes heute anders genutzt werden, bewahrt die Moschee selbst weiterhin die Verbindung zu dieser Tradition.

In der Nähe befinden sich die Beyazit-Moschee, die Universität Istanbul, der Große Basar und der Sultanahmet-Platz, die man zu Fuß erreichen oder schnell mit der Straßenbahn anfahren kann. Daher lässt sich Laleli gut in eine Route durch das historische Zentrum Istanbuls einbauen, besonders wenn Sie bereits einen Spaziergang zwischen Beyazit, Aksaray und den Märkten der Altstadt planen.

Am einfachsten erreicht man die Moschee mit der Straßenbahnlinie T1 bis zur Haltestelle „Laleli - Universite“, von der aus es nur wenige Minuten zu Fuß sind. Wegen des regen Handels und des dichten Verkehrs im Viertel ist es bequemer, mit offentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto anzureisen.

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