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Rosental

Rosental

Rosental in Goreme, Turkei - Tuffwege und Felskirchen

Das Rosental liegt zwischen Goreme und Cavusin, in einer der meistbesuchten Regionen Kappadokiens in der Zentralturkei. Es ist Teil einer großen Tufflandschaft, die nach alten Vulkanausbruchen und jahrhundertelanger Erosion entstanden ist. Seinen Namen erhielt das Tal wegen der rosafarbenen und warmen ockerfarbenen Tone der Felsen, die besonders gegen Abend gut sichtbar sind.

Die Gegend ist bekannt fur sanfte wellige Hänge, enge Durchgänge, kleine Canyons und charakteristische Felssäulen, die oft als „Feenkamine“ bezeichnet werden. Die Wanderwege verlaufen am Talboden, entlang der Hänge und durch in den Tuff geschnittene Abschnitte. Die Routen eignen sich hier fur Spaziergänge unterschiedlicher Dauer und sind oft mit dem benachbarten Roten Tal verbunden.

In den Felsen sind aus dem byzantinischen Zeitalter stammende Kirchen erhalten geblieben, die mit der fruhchristlichen Geschichte Kappadokiens verbunden sind. In einigen sind Reste von Fresken und schlichte architektonische Details zu sehen, die fur die ortlichen Felskirchen typisch sind. Dank der Verbindung von naturlichem Relief und historischen Denkmälern ist das Tal fur diejenigen interessant, die nicht nur ungewohnliche Felsformen, sondern auch Spuren einer alten Klosterlandschaft sehen mochten.

Das Rosental gehort zum geschutzten Gebiet der UNESCO-Welterbestätte „Nationalpark Goreme und Felsendenkmäler von Kappadokien“. Besucher kommen hierher zum Wandern, wegen der Panoramablicke und um den Farbwechsel der Felsen zu verschiedenen Tageszeiten zu beobachten. Fur Touristen ist dies eine der bequemen Moglichkeiten, die Natur Kappadokiens außerhalb der Museen und Aussichtspunkte im Zentrum von Goreme kennenzulernen.

Rosental auf der Karte

Rosental - Wanderwege und historische Denkmäler

Die Wege fuhren durch Canyons und in den Tuff gehauene Kirchen.

Rosental

Tuffwege, Felskirchen und Abendlicht an den Hängen

Im Rosental ist man meist zu Fuß unterwegs: Die Wege fuhren zwischen den Kämmen hindurch, durch enge Durchgänge und an kleinen Hohlenräumen vorbei, die in den weichen Tuff gehauen wurden. Auf manchen Abschnitten gibt es kurze Tunnel und Steinstufen, daher ist bequemes Schuhwerk hier wichtiger als spezielle Ausrustung. In den heißen Stunden gibt es an den offenen Hängen fast keinen Schatten, und nach Regen konnen einzelne Abschnitte rutschig sein.

Eine der Besonderheiten des Tals sind die kleinen in den Fels gehauenen Kirchen. Unter ihnen ist die Säulenkirche bekannt, in der Fragmente von Wandmalereien erhalten geblieben sind. Die Besichtigung solcher Orte erfordert Aufmerksamkeit: Die Eingänge konnen niedrig sein, und im Inneren ist es mitunter halbdunkel, daher kann auch tagsuber eine kleine Taschenlampe nutzlich sein.

Viele kommen gegen Ende des Tages hierher, wenn an den Tuffwänden die rosa, beigen und rotlichen Farbtone besser sichtbar sind. Beliebte Routen verbinden das Tal mit dem Roten Tal, dem Dorf Cavusin und Aussichtspunkten auf dem Hugel Aktepe, von denen sich ein weiter Blick auf die Umgebung eroffnet. In der Nähe liegen auch andere bekannte Orte Kappadokiens – das Freilichtmuseum von Goreme und die Felsgebiete rund um Cavusin.

Zu den Ausgangspunkten der Routen gelangt man meist zu Fuß von Goreme aus, mit dem Taxi oder mit dem Auto zu den nächstgelegenen Eingängen und Aussichtspunkten. Die Markierungen im Tal sind nicht uberall gleich gut, daher ist es sinnvoll, vor der Wanderung die Route im Voraus auszuwählen und eine Offline-Karte zu speichern.

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