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Pasabag «Tal der Monche»

Pasabag «Tal der Monche»

Das Tal der Monche Pasabag in Kappadokien, Turkei

Pasabag oder das «Tal der Monche» liegt in Kappadokien zwischen Goreme und Avanos, neben dem Freilichtmuseum Zelve. Es ist ein kleines Tal, das fur seine dichte Ansammlung von Tuffsteinsäulen mit massiven steinernen «Kappen» bekannt ist. Gerade hier lassen sich einige der charakteristischsten Reliefsformen sehen, die gewohnlich mit dem Erscheinungsbild Kappadokiens verbunden werden.

Die ungewohnlichen Felsen entstanden durch die naturliche Erosion des vulkanischen Tuffs. Die härteren oberen Gesteinsschichten schutzten die unteren, sodass sich im Laufe der Zeit hohe Kegel und Säulen bildeten, darunter seltene Formationen mit zwei und drei Spitzen. Deshalb wird Pasabag oft als einer der anschaulichsten Orte betrachtet, um die sogenannten «Feenkamine» kennenzulernen.

Der Name Pasabagi wird gewohnlich als «Weinberge des Paschas» ubersetzt. Er erinnert daran, dass die Umgebung des Tals lange Zeit landwirtschaftlich genutzt wurde, vor allem fur den Weinbau. Noch heute steht die Naturlandschaft hier neben Flächen traditioneller Landwirtschaft, was den Charakter des zentralen Teils Kappadokiens gut vermittelt.

In byzantinischer Zeit wurden einige Tuffsteinsäulen fur ein zuruckgezogenes Leben und das Gebet angepasst: Im Inneren wurden Zellen, Nischen und kleine Kapellen ausgehauen. Mit Pasabag wird die Kapelle des Heiligen Simeon verbunden, und an einigen Felsen sind bis heute Eingänge und Spuren von Innenräumen zu erkennen. Heute gehort das Tal zum geschutzten Gebiet des Nationalparks Goreme und ist fur Spaziergänge auf markierten Wegen geoffnet.

Pasabag «Tal der Monche» auf der Karte

Wanderwege und Monchszellen im Tal der Monche Pasabag

Spaziergänge auf den Wegen ermoglichen es, die Tuffschichten und Spuren der Zellen zu erkunden.

Pasabag «Tal der Monche»

Tuffsteinsäulen mit doppelten und dreifachen steinernen Spitzen

Durch das Tal fuhren bequeme Wanderwege, die es ermoglichen, die Felsformationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und einzelnen Säulen recht nahe zu kommen. Entlang der Route sieht man Kegel unterschiedlicher Hohe, naturliche Gesteinsvorsprunge, kleine Hohlenräume und im Inneren ausgehauene Durchgänge. Das Relief ist hier vergleichsweise kompakt, sodass die Besichtigung in der Regel keinen langen Weg erfordert, aber die Oberfläche ist stellenweise uneben und steinig.

Das Wichtigste, worauf Besucher achten, sind die seltenen mehrkopfigen «Feenkamine», bei denen auf einer Basis zwei oder drei steinerne Spitzen ruhen. In einigen Felsen haben sich Spuren von Monchszellen erhalten, und in einem der bekanntesten ausgehauenen Teile des Tals wird eine Kapelle gezeigt, die mit der Verehrung des Heiligen Simeon verbunden ist. Die Details des Reliefs sind am besten bei einem ruhigen Spaziergang zu erkennen, wenn man die Tuffschichten und die Form der steinernen Aufsätze betrachten kann.

In der Nähe von Pasabag liegt Zelve, ein großer Felsenkomplex mit alten Wohnstätten und Kirchen, und auf dem Weg in Richtung Goreme und Avanos gibt es Aussichtspunkte und weitere Täler Kappadokiens. Nach Pasabag gelangt man gewohnlich mit dem Auto, Taxi oder im Rahmen einer Ausflugsroute durch die Umgebung von Goreme.

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