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Bosporus

Bosporus - Istanbul, Türkei

Der Bosporus ist eine natürliche Meerenge innerhalb von Istanbul, die Europa und Kleinasien trennt. Sie verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer und über die Dardanellen mit der Ägäis und dem Mittelmeer und bildet so eine wichtige Route der weltweiten Schifffahrt. Der Schiffsverkehr wird durch die Montreux-Konvention von 1936 geregelt.

Die Länge der Meerenge beträgt etwa 31 km, die Breite variiert von ungefähr 700 bis 3.700 m, die maximale Tiefe erreicht rund 110 m. Im Bosporus gibt es zwei Stromschichten: die Oberflächenströmung fließt vom Schwarzen Meer zum Marmarameer, die Bodenschicht in umgekehrter Richtung. Die engsten Stellen liegen bei den Festungen Rumeli Hisarı und Anadolu Hisarı, im südlichen Teil öffnet sich die Meerenge zur Bucht des Goldenen Horns.

Die europäische und die asiatische Ufer sind durch drei Hängebrücken verbunden - die Brücke des 15. Juli der Märtyrer, die Sultan-Mehmed-Fatih-Brücke und die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke. Unter Wasser verlaufen der Eisenbahntunnel Marmaray und der Eurasia-Tunnel, die die Stadtteile Istanbuls verbinden.

Der Name Bosporus geht auf das altgriechische Bosporos zurück und bedeutet 'Rinderfurt'. Heute ist er nicht nur eine strategische Meerenge, sondern auch eine der wichtigsten Visitenkarten Istanbuls: entlang der Ufer - osmanische Paläste, Festungen, Moscheen und Promenaden mit Blick auf Meer und Stadt.

Routen, Ausblicke und Startanlegestellen am Bosporus

Am besten sieht man ihn vom Wasser aus.

Bosporus

Bootsfahrt auf dem Bosporus: Routen, Ausblicke und Startpunkte

Am besten zeigt sich der Bosporus vom Wasser aus. Regelmäßige Fähren und Ausflugsfahrten legen von Eminönü, Beşiktaş und Üsküdar ab: es gibt kurze Rundfahrten und Ganztagestouren bis ins Dorf Anadolu Kavağı an der Mündung zum Schwarzen Meer. Der städtische Betreiber Şehir Hatları führt die klassischen kurzen und langen Touren nach Fahrplan durch.

Vom Wasser aus sieht man die Festungen Rumeli Hisarı und Anadolu Hisarı, die Moschee von Ortaköy am Ufer, den Leanderturm am südlichen Eingang der Meerenge sowie die Paläste Dolmabahçe, Çırağan und Beylerbeyi. Zum Flanieren und für Cafés mit Aussicht eignen sich die Uferbereiche von Ortaköy, Arnavutköy, Bebek, Emirgan, Kanlıca und Beylerbeyi. In der Nähe liegen der Emirgan-Park, das Sakıp Sabancı Museum und der Küçüksu-Pavillon.

Was man unternehmen kann: mit der Fähre fahren, Panoramaaufnahmen von Ufer und Brücken machen, in Fischrestaurants und Teehäusern an den Uferpromenaden einkehren, das Kanlıca-Joghurt probieren und in Anadolu Kavağı zur Festung Yoros hinaufsteigen mit Blick auf die Einfahrt zum Schwarzen Meer. Abendfahrten bieten eine beeindruckende Beleuchtung der Küstenpaläste und Promenaden.

Anreise: Zur Anlegestelle Eminönü gelangt man bequem mit der Straßenbahn T1, nach Üsküdar mit der Marmaray-Linie, nach Beşiktaş mit Bussen vom Taksim-Platz.

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