Konstantinsobelisk
Der Konstantinsobelisk auf dem Sultanahmet-Platz, Istanbul
Der Konstantinsobelisk befindet sich auf dem Sultanahmet-Platz im Zentrum von Istanbul, an der Stelle des antiken Hippodroms von Konstantinopel. Er wird auch Mauerobelsik genannt, da es sich nicht um eine monolithische Säule, sondern um eine hohe steinerne Konstruktion aus aufgeschichteten Blocken handelt. Zusammen mit der Schlangensäule und dem Obelisken des Theodosius markiert er die Mittellinie der ehemaligen Arena, in der in byzantinischer Zeit Wagenrennen, offizielle Zeremonien und Versammlungen stattfanden.
Das heutige Erscheinungsbild des Denkmals ist recht streng: Es handelt sich um einen hohen Steinobelisk ohne seine ursprungliche Verkleidung. Seine Hohe beträgt etwa 32 Meter, und auf der offenen Fläche des Platzes ist er aus verschiedenen Blickwinkeln gut sichtbar. Aus diesem Grund lässt er sich leicht in einen Spaziergang durch Sultanahmet einbeziehen, besonders wenn Sie die wichtigsten Monumente des ehemaligen Hippodroms zu Fuß besichtigen.
Mit dem Obelisken wird eine Restaurierung im 10. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin VII. in Verbindung gebracht. Byzantinische Quellen berichten, dass das Bauwerk damals mit Bronzeplatten geschmuckt war, die später verschwanden, vermutlich nach den Ereignissen des Vierten Kreuzzugs. Bis heute ist der steinerne Kern erhalten geblieben, der es ermoglicht, sich das Ausmaß und die Gestaltung dieses historischen Raums vorzustellen.
Fur Touristen ist der Konstantinsobelisk vor allem als Teil der authentischen byzantinischen Landschaft im meistbesuchten Viertel der Stadt interessant. Er lässt sich bequem ohne separaten Eintritt besichtigen und mit einem Besuch des Sultanahmet-Platzes, der Blauen Moschee, der Hagia Sophia und anderer Monumente des historischen Zentrums von Istanbul verbinden.
Konstantinsobelisk auf der Karte
Der Konstantinsobelisk auf der Achse des ehemaligen Hippodroms
Das Denkmal zeigt die Anordnung des Hippodroms und befindet sich auf einem offenen Platz.
Steinerner Orientierungspunkt auf der Achse des antiken Hippodroms
Heute kann man am Obelisken sein Mauerwerk aus behauenem Stein betrachten und besser verstehen, wie der zentrale Teil des Hippodroms organisiert war. Das Denkmal steht unter freiem Himmel, daher lässt es sich zu jeder Zeit während eines Spaziergangs uber den Platz bequem besichtigen und auch mit den beiden anderen Monumenten vergleichen, die auf derselben Linie erhalten geblieben sind.
Am besten nimmt man diesen Ort nicht als einzelnes Objekt wahr, sondern als Teil eines großen historischen Komplexes. Auf dem Platz kann man sich leicht die Ausmaße der ehemaligen Arena vorstellen und sehen, wie der byzantinische Raum später Teil der osmanischen und modernen Stadt wurde. Der Obelisk ist besonders interessant fur diejenigen, die keine museale Rekonstruktion, sondern ein authentisches Fragment der Stadtgeschichte an seinem ursprunglichen Ort sehen mochten.
In der Nähe befinden sich die Schlangensäule, der Obelisk des Theodosius, die Blaue Moschee, die Hagia Sophia und die Cisterna Basilica, daher umfasst die Besichtigung gewohnlich einen einzigen Spaziergang durch das Viertel Sultanahmet. Am einfachsten gelangt man mit der Straßenbahnlinie T1 bis zur Haltestelle „Sultanahmet“, von wo aus es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Denkmal sind.
Es gibt hier weder ein separates Ticket noch ein eingezäuntes Gelände, aber fur eine ruhige Besichtigung ist es besser, außerhalb der Zeiten mit dem großten Besucherandrang zu kommen. Da sich das Denkmal auf einem offenen Platz befindet, sollte man das Wetter und die starke Sonne berucksichtigen, besonders im Sommer, wenn der Raum kaum Schatten bietet.
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Fotos des Obelisken
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