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Mevlana-Kloster

Mevlana-Kloster in Konya, Türkei - Mausoleum und Museum

Das Mevlana-Kloster ist eine ehemalige Derwischniederlassung des Mevlevi-Ordens und das Mausoleum von Dschalal ad-Din Rumi, gelegen im historischen Viertel Karatay im Zentrum von Konya. Der Komplex ist leicht an der grünen Kuppel über dem Grab zu erkennen, die zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Der Komplex entstand im 13. Jahrhundert rund um das Grab von Rumi und entwickelte sich allmählich zu einem der wichtigsten Zentren der Mevlevi-Tradition. Nach dem Verbot der Derwischabteien 1925 wurde er 1926 als staatliches Museum eröffnet, wobei die Hauptgebäude der Tekke und das Mausoleum ihre ursprüngliche Grundstruktur und Ausstattung bewahrten.

Heute ist es das Mevlana-Museum, in dem Handschriften, Musikinstrumente, Derwischgewänder und Alltagsgegenstände des Klosters ausgestellt sind. Im Inneren sind die Gräber Rumis, seiner Familienmitglieder und seiner engsten Anhänger zu sehen, außerdem vermittelt der Ort Einblicke in die Architektur der seldschukischen und osmanischen Zeit.

Zentrale Praxis der Mevlevi ist das Ritual des Sema, das meditative Drehen der Derwische. Es wurde 2008 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen, und in Konya finden jährlich im Dezember Gedenkzeremonien Şeb-i Arus statt, deren Höhepunkt auf den 17. Dezember fällt.

Besichtigung des Mevlana-Klosters und historische Innenräume

Hier werden religiöse Traditionen, Handschriften und architektonische Details bewahrt.

Mevlana-Kloster

Mausoleum Rumis und Museum des Mevlevi-Ordens unter der grünen Kuppel

Der Besuch beginnt im großzügigen Innenhof, von dem aus der Eingang zum Mausoleum unter der grünen Kuppel und zu den Sälen der ehemaligen Tekke erreichbar ist. Im Inneren sind Gebets- und Versammlungsräume, die Zellen der Derwische und die Semahane - der Saal, in dem ursprünglich das Sema ausgeführt wurde - erhalten. Schnitzereien aus Holz, Kalligraphie und keramische Bekleidungen geben Aufschluss über die Entwicklung der lokalen Bautradition.

Die Ausstellung umfasst Handschriften sufistischer Abhandlungen und Dichtung, Musikinstrumente wie ney und kudüm, Filzhüte (sikke) und Umhänge der Derwische sowie Teppiche und Gebrauchsgegenstände des Klosters. Separate Räume zeigen das Alltagsleben und die Ausbildung in der Niederlassung, und im Mausoleum lassen sich die Grabsteine Rumis und seiner Angehörigen mit traditionellen Inschriften betrachten.

Das Sema als Aufführung findet heute nicht im Museum statt, sondern auf der Bühne des städtischen Mevlana-Kulturzentrums, wo abends Demonstrationszeremonien gezeigt werden, besonders an den Gedenktagen im Dezember. Eintrittskarten für die Vorstellungen werden in der Regel im Voraus verkauft.

Neben dem Museum steht die Selimiye-Moschee, und in Gehweite liegen der Alaaddin-Hügel mit gleichnamiger Moschee, die Karatay-Medrese und die İnce-Minare-Medrese. Erreichbar ist der Ort bequem zu Fuß vom Zentrum von Konya, mit den städtischen Bussen bis zum Mevlana-Platz oder mit dem Taxi; vom Platz führt der Eingang des Museums direkt zum Hauptinnenhof.

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